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Vollständige Version anzeigen : Rückgaberecht wegen falschem Prozessor


Gandi
15.12.2009, 12:01
Hallo ,
ich habe bei einem Händler ein Notenbook gekauft.
Beim Installieren meiner Software habe ich festgestellt, dass das Notenbook einen schwächeren Prozessor hat, als auf der Rechnung und Artikelbeschreibung angegeben.
Kann ich den Kauf rückgängig machen?
Oder Preisminderung verlangen?
Wer könnte mir hier was zur Rechtslage schreiben?

Jahead
15.12.2009, 12:06
Hallo ,
ich habe bei einem Händler ein Notenbook gekauft.
Beim Installieren meiner Software habe ich festgestellt, dass das Notenbook einen schwächeren Prozessor hat, als auf der Rechnung und Artikelbeschreibung angegeben.
Kann ich den Kauf rückgängig machen?
Oder Preisminderung verlangen?
Wer könnte mir hier was zur Rechtslage schreiben?

Hallo,
du hast auf jeden Fall ein Rückgaberecht von zwei Wochen. Egal ob richtig oder falsch.

In deinem Fall hast du allerdings so oder so ein Rückgaberecht, da der Kaufvertrag unter falschen Angaben stattgefunden hat. Sie müssen die das Notebook in der Konfiguration geben, in der du es gekauft hast.
Falls du eine Preisminderung bekommst, lass es dir Schriftlich geben, dass du dieses Notebook mit dem geringeren Prozessor erworben hast, falls nämlich ein Reparaturbedarf besteht, kann sich der Händler weigern, da du nicht das angegebene Notebook hast. Bzw die Daten nicht übereinstimmen.

ay-caramba
15.12.2009, 17:33
Nur um sicher zu gehen, haste hier mal geschaut:

http://www.notebookjournal.de/forum/showthread.php?t=14142

Vllt. wurde er nur falsch angezeigt.

Ansonsten gilt was Jahead sagte...

shin81
16.12.2009, 12:25
Wenn es sich um einen Intel-Prozessor handelt, kannst du das Intel Prozessor ID Tool benutzen.
http://www.intel.com/support/processors/tools/piu/

avatar
12.11.2010, 15:22
Auch nicht 100%- richtig. Zwar zieht das Fernabsatzgesetz, weshalb in jedem Fall die 14 Tage auch ohne Grund zum Widerruf genutzt werden können, allerdings ist eine falsch verbaute CPU kein Grund zum Rücktritt. Da ist lediglich ein Grund zum Nachbessern, d.h. Händler muss Dir die vertraglich geschuldete Leistung erbringen, sprich einen anderen Prozessor einbauen. Ansonsten ist der Dir zu gar nix verpflichtet, wenn es schon ausserhalb der 14 Wochen ist. Nur wenn er das zweimal nicht richtig macht (also zweimal ne andere CPU als vertraglich vereinbart), dann kannst Du vom Kaufvertrag zurücktreten.

Sonstige Vereinbarungen wie Wandlung, etc. können natürlich in gegenseitigem Einvernehmen geschehen.

Youte1975
05.09.2013, 15:19
Ja du jast auf jedenfall ein Rückgaberecht, wenn ein anderer Prozessor eingebaut war, als ausgeschrieben.

loop
05.09.2013, 18:01
bitte aufs Datum achten!