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Foren-Moderation
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AW: Jahresrückblick 2012 - Lieblinge der Redaktion – Die besten Notebooks und Tablets 2012
Da antworte ich dir gerne drauf. Und zwar aus erster Hand, ich bin eigentlich auch aus dem Windows-Lager und prinzipiell gegen das gehype von Apple-Produkten. Und besitze das nette Gerät nun seit sechs Monaten.
Hauptgrund, weshalb ich das Gerät mag:
Die enorme Ansammlung an Kleinigkeiten, die Apple an dem Gerät besser umgesetzt hat als andere Hersteller.
Gewicht, Display, Verarbeitung, Material, Tastaturanschlag, Tastaturlayout, Touchpad, Haptik, Dicke, Leistung w.r.t. Klasse, Lautstärke, Akkulaufzeit, SSD-Performance, Aufwachzeit aus Standby und Ruhezustand, Boot-Zeit..... ganz ehrlich, keiner dieser Punkte ist in auch nur einem anderen Gerät ANGESAMMELT zu finden. Mag sein, es gibt einzelne Punkte davon, die in einem anderen Gerät besser sind. Aber nie sind es mehr als 2 oder 3. Und das sagt ja schon alles aus.
Viele kritisieren den hohen Preis. Denen sage ich dann immer: Zeige mir ein Notebook mit Metallgehäuse, vergleichbarer Leistung, vergleichbarer Akkulaufzeit, und einem guten Display. Und keiner konnte bisher ein Produkt unter 1800€ nennen. Und das waren dann typischerweise Klötze wie die Precisions und Thinkpads W/T. Nichts gegen diese Geräte, die sind gute Arbeitstiere, ich mag sie. Die Tastatur bei den früheren Thinkpads war traumhaft. Aber sie sind gut ausgestattet keinesfalls günstiger zu haben, und haben jeweils einige Punkte, die ich an ihnen nicht mag. Die Touchpads zum Beispiel, da wird man ja blöde dabei, wenn man keine Maus dabei hat.
Zum Tastaturlayout:
Ich ziehe definitiv eine gute Tastatur mit angenehmer Tastengröße und Tastenabstand ohne Ziffernblock einer nicht so tollen mit Ziffernblock vor. Daher fallen ca 90% aller Notebooks schonmal aus. Bei denen mit guten Tastaturen und Ziffernblock, ist das Layout aber eigentlich immer sowas von zerschossen, dass man damit nicht anständig arbeiten kann. Die Tasten haben keine Normgröße (wie auf Desktop-Tastaturen), sondern sind solche winzigen, verformten Dinger, Dazu schreibt man dann nicht mehr mittig, sondern schräg gegenüber der Notebook-Position. Absolut unergonomisch auf die Dauer.
Da trainiert man sich lieber guten Umgang mit dem Alpha-Numerischen-Block an, da braucht man die Hände nämlich gar nicht mehr von den Tasten zu nehmen, um Ziffern schreiben zu können. Und ich als Informatiker schreibe schon so einige Zahlen und Sonderzeichen. Bei den Sonderzeichen sogar definitiv mehr, als es im normalen Business üblich ist.
Ich kann dir nur subjektiv berichten, aber ich könnte mir für meine Arbeit hier kein besseres Notebook vorstellen, es passt einfach alles zusammen, ist alles sehr Leistungsstark, ich mache sowohl Programmierung, Schreiben von Papers, Audio-Produktionen, Film-Schnitte, Animationen, Bildbearbeitung, wirklich alles nur an dem kleinen Gerät (dann häufig an einem 27" Dell-Monitor).
Zum Display:
Ich glaube, das mit der Auflösung hast du falsch verstanden. Das Display hat eine native Auflösung von 2880x1800 (lässt sich per Tool sogar nativ anzeigen), aber das System arbeitet zwischen 1440x900 und 1920x1080. D.h. es wird interpoliert, und genauer aufgelöst, wenn vektorbasierte Inhalte dargestellt werden. Bei 1440x900 werden genau 4 Pixel zur Darstellung eines einzelnen normalen Pixels verwendet. Text sieht damit traumhaft aus. Aber zum Arbeiten nutze ich meist 1920x1080 als interpolierte Auflösung, und es sieht trotzdem so gut aus, dass niemand sagen könnte, ob das nun interpoliert ist oder nicht. Dank der hohen Displayauflösung ist das sehr flexibel. Und ich kann mir eben aussuchen, was ich gerade brauche.
Falls dir nicht ganz so bewusst ist, warum die Geräte so beliebt sind, empfehle ich dir, es mal bei einem Freund oder so für ein paar Tage (oder Stunden) auszuprobieren. Wenn man sich einmal damit eingearbeitet hat, will man später nicht mehr zurück. Ich habe immernoch 2 Windows/Linux-Notebooks. Aber es ist einfach kein Vergleich.
PS: Sehe das bitte als wirklich subjektive Einschätzung und Begründung, warum mir das Gerät so gut gefällt. Ich bin generell ein eher freiheitsliebender Mensch, weshalb ich auch kein iPhone besitze. Und komme aus dem Windows-Lager. Und finde das Gerät trotzdem großartig.
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