Asus UX31E-RY012V - Asus Zenbook - this time it's 13 Zoll
Asus hat mit dem UX21 schon einen schnittigen Alu-Flitzer ins Ultrabookgeschäft gebracht. Nun ist das UX31 da - Chef im 13-Zoll-Ring oder nur der Wasserträger?
AW: Asus UX31E01-RY012V - Asus Zenbook - this time it's 13 Zoll
Ich bin geradezu erleichtert, dass es endlich qualitativ adäquate Konkurrenz zu Apples MacBook-Air-Modellen gibt. Das belebt den Markt und wird auch die anderen Hersteller dazu anspornen, endlich in größeren Mengen (Ultra-)Books zu produzieren, die sich qualitativ wie in individuellen Eigenschaften deutlich von der breiten Consumer-Masse abheben.
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@Michael: Fandest du das Touchpad wirklich so gut? Ich hatte es mal in einem Laden getestet und fand es schon etwas unpräzise. Die Gleiteigenschaften waren sehr gut, das muss man ihm lassen, jedoch fand ich, dass die Fingerbewegung nicht zur Bewegung des Mauszeigers passte. Das gleiche auch nach Anpassung der Sensitivität.
Aber vielleicht hatte auch jemand was am Synaptics umgestellt, denn ich hab nur die Windows Anpassung benutzt.
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Also irgendwie kann ich nicht verstehen, wie man solche Lobeshymnen auf ein Ultrabook singen kann, wenn so ein Display verbaut ist.
Neben der Tastatur ist das Display doch das elementarste Bauteil eines Ultrabooks oder Notebooks generell (von DTR abgesehen).
Meiner Meinung nach hat das Teil wie auch bereits alle anderen Ultrabooks auf ganzer Linie versagt. Klar das Display ist schön hell. Was nutzt es mir, wenn ich damit eh nur zu Hause oder an sehr schattigen Orten arbeiten kann, weil es eben spiegelt und dazu noch ein TN Panel mit sehr schlechter Blickwinkelstbilität hat. Das die Farbechtheit und der Kontrast ebenso mies sind ist da ja schon fast Nebensächlich.
Eine so hohe Displaybewertung nur aufgrund der Leuchtkraft finde ich absolut ungerechtfertigt und suggeriert meiner Meinung nach ein falsches Bild beim technisch nicht so versierten Leser.
Niemand würde sich einen Monitor mit den Werten dieses Displays kaufen und wäre damit zufrieden. Zumindest nicht, wenn er dafür auch noch vergleichsweise viel Geld bezahlt hat. Wäre das ein Notebook/Ultrabook für 500 €, wäre das Display in Relation zum Preis wirklich als gut einzustufen. Aber für über 1000€ ist das schlichtweg eine Frechheit der Hersteller.
Und dann dazu bei einem Ultrabook noch eine schlechte Tastatur. Also selbst, wenn man über das schlechte Display hinweg sehen würde, wäre spätestens hier der Punkt erreicht wo sich das Teil dann absolut disqualifiziert. Wie kann man denn sowas verbauen? Lenovo, HP, Dell, Apple und stellenweise Samsung zeigen doch wie gute Tastaturen aussehen können.
Welche Zielgruppe haben Ultrabooks?
Menschen, die gern einen möglichst leichtes, robustes und mobiles Gerät hätten und dennoch ausreichend Leistung um auch vernünftig damit arbeiten zu können. Für zuhause auf dem Sofa gibt es da durchaus bessere Alternativen als ein Ultrabook und auch Gamer oder Leute, die nur surfen oder gelegentlich Office nutzen sind nicht wirklich die Zielgruppe.
Was bei dieser Zielgruppe dann aber wichtig ist sind meiner Meinung nach folgende Aspekte:
- mattes Display mit guten Werten (IPS oder vergleichbare Panel)
- mindestens HD+ Auflösung, da Arbeiten sonst schnell zur Qual werden kann.
- lange Akkulaufzeit 6-7h aufwärts sollten es schon sein, bei geringer bis mittlerer Auslastung
- gute Eingabegeräte. Hintergrundbeleuchtung ist da dann das i-Tüpfelchen
- Angemessene Systemleistung. (SSD + mittelklasse CPU)
Und das Ganze ist ganz sicher auf für rund 1000€ zu realisieren. Gepsart werden könnte meine Meinung nach am Prozessor. Es muss bei einem Ultrabook kein I7 sein. Ein I5 hat für nahezu alle Aufgaben, die auf einem Ultrabook anfallen dürften mehr als genug Power.
Ebenfalls muss die SSD meiner Meinung nach nicht zwingend 128GB groß sein. Eine 60GB Platte für System + Programme sollte vollkommen ausreichen.
Dafür noch ne USB 3.0 Schnittstelle dran. Dann kann man sich den Massenspeicher günstig mit einer 3.0 Platte selber aufrüsten, wenn man meint es wäre zu wenig.
Wobei ich da tatsächlich vorher noch am Gehäuse sparen würde, als an der SSD. Ich meinte damit nicht, dass es ein minderwertiges Gehäuse sein darf. Ich meine damit nur, dass es nicht zwingend Alu oder ein anderes teures Material sein muss. Kunststoff hat durchaus seine Vorteile. Und in der heutigen Zeit gibt es mehr als genug Kunststoffe, die sehr robust und dennoch leicht sind. Dazu meist auch noch günstiger als Metall.
Wenn mir das Ultrabook auf den Boden fällt, wird es so oder so defekt sein. Ob es nun aus Metall oder aus Kunststoff ist.
Sicherlich, es fühlt sich wertiger an, wenn es aus Metall ist, aber meiner Meinung nach sollten erstmal die inneren Werte stimmen, bevor man über das Äußere nachdenkt.
Ich finde den Trend zu den möglichst stylischen und schönen Notebooks/Ultrabooks ja nicht schlecht. Technik muss ja nicht gleich hässlich oder langweilig sein.Aber doch bitte nicht, wenn darunter der eigentliche Sinn eines Gerätes leidet.
Ich hab nämlich noch nie Jemanden gesehen, der besser arbeiten konnte oder generell besser mit seinem Notebook zurecht kam, nur weil es schön aussieht.
Lange Rede kurzer Sinn. Ich finde, man sollte mehr auf die Komponenten eingehen, die für die jeweilige Geräteklasse relevant sind und dort dafür auch kritisch bewerten.
Klar weiß ich, dass ihr die Geräte nicht in der Luft zerreißen könnt, da ihr immerhin auf die Hersteller angewiesen seid. Sowas gibt es wohl leider fast nirgendwo mehr. Aber dennoch finde ich sollte man negative Punkte auch als solche hervor heben.
Ich denke viele eurer Leser würden sich viel mehr über eine Aussage freuen wie beispielsweise "Das Display hat zwar eine herausragende Helligkeit, dessen Praxisnutzen allerdings gegen 0 tendiert, da es leider stark spiegelt und auch die übrigen Werte wie Kontrast, Schwarzwert, Blickwinkel und Farbtreue eher im unteren Feld angesiedelt sind. Dadurch wird ein Arbeiten außerhalb geschlossener Räume doch sehr erschwert..."
Man könnte das natürlich bei einem noch schlechteren Display noch weiter ausbauen, dass es dann selbst in geschlossenen Räumen eine Zumutung ist. Aber das fände ich hier deplaziert, denn für meisten würde ein solches Display fürs Wohnzimmer ausreichen. In einem Ultrabook jedoch nicht.
Ich hoffe ich bin damit Niemandem auf die Füße getreten. Ich finde eure Arbeit super und freue mich immer über neue Tests, dennoch wollte Ich einen kleinen Denkanstoß geben, was die Bewertungskriterien der einzelnen Kategorien, insbesondere der Ultrabooks angeht. Denn ich finde, die sind momentan etwas irreführend.
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@loop
Naja, sagen wir so: Ich bin mein MacBook Air 13 2010 gewohnt, und das Touchpad des Asus UX31E ist mindestens so gut. Weil es eben tiefer versenkt ist, finde ich auch die abgeschrägte Kante vorne sehr Benutzerfreundlich.
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Zitat:
Zitat von Ferrum
Was bei dieser Zielgruppe dann aber wichtig ist sind meiner Meinung nach folgende Aspekte:
- mattes Display mit guten Werten (IPS oder vergleichbare Panel)
- mindestens HD+ Auflösung, da Arbeiten sonst schnell zur Qual werden kann.
- lange Akkulaufzeit 6-7h aufwärts sollten es schon sein, bei geringer bis mittlerer Auslastung
- gute Eingabegeräte. Hintergrundbeleuchtung ist da dann das i-Tüpfelchen
- Angemessene Systemleistung. (SSD + mittelklasse CPU)
Und das Ganze ist ganz sicher auf für rund 1000€ zu realisieren. Gepsart werden könnte meine Meinung nach am Prozessor. Es muss bei einem Ultrabook kein I7 sein. Ein I5 hat für nahezu alle Aufgaben, die auf einem Ultrabook anfallen dürften mehr als genug Power.
Ebenfalls muss die SSD meiner Meinung nach nicht zwingend 128GB groß sein. Eine 60GB Platte für System + Programme sollte vollkommen ausreichen.
Dafür noch ne USB 3.0 Schnittstelle dran. Dann kann man sich den Massenspeicher günstig mit einer 3.0 Platte selber aufrüsten, wenn man meint es wäre zu wenig.
Das kannst du momentan - bei den SSD-Preisen - sicher nicht realisieren. Nicht umsonst bietet Acer sein S3 ohne HDD für 799 Euro an. Da siehst du den SSD-Aufschlag recht deutlich...
Das UX31E gibt's übrigens auch mit i5...
Zitat:
Zitat von Ferrum
Aber dennoch finde ich sollte man negative Punkte auch als solche hervor heben.
Ich denke viele eurer Leser würden sich viel mehr über eine Aussage freuen wie beispielsweise "Das Display hat zwar eine herausragende Helligkeit, dessen Praxisnutzen allerdings gegen 0 tendiert, da es leider stark spiegelt und auch die übrigen Werte wie Kontrast, Schwarzwert, Blickwinkel und Farbtreue eher im unteren Feld angesiedelt sind. Dadurch wird ein Arbeiten außerhalb geschlossener Räume doch sehr erschwert..."
Test-Zitat: Diese Brillanz ermöglicht dann sogar Außeneinsätze, wenn auch stark begrenzt durch das spiegelnde Display bei direkter Sonneneinstrahlung. Blöd in diesem Zusammenhang ist, dass dadurch Schwarz immer etwas lau wirkt – bei dieser Luminanz aber nur schwerlich vermeidbar...
Zitat:
Zitat von Ferrum
Ich hoffe ich bin damit Niemandem auf die Füße getreten. Ich finde eure Arbeit super und freue mich immer über neue Tests, dennoch wollte Ich einen kleinen Denkanstoß geben, was die Bewertungskriterien der einzelnen Kategorien, insbesondere der Ultrabooks angeht. Denn ich finde, die sind momentan etwas irreführend.
Bist du nicht. Aber wer den Text auch genau liest, hat eigentlich immer alle Pros und Kons gelesen...
Trotzdem danke für dein Lob, wir tun, was wir können!
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Mir ist schon bewusst, dass im Test etwas ähnliches zum Display steht wie in meiner Ausführung. Jedoch eben nur ähnlich. Und im Test hört sich das Display gar nicht so schlecht an. Aber gut, vielleicht bin ich ja da der Einzige der das so rausliest. Das erklärt jedoch nicht die Sterne Bewertung des Displays.
Sieht man sich die Sternverteilung an könnte man glatt meinen das Display wäre gut.
Zum Preis. Kunststoff statt Alu, i5 statt i7 und wenns dann noch nicht reicht, 60GB statt 128GB SSD. Dafür ein besseres Display und bessere Eingabegeräte. Akku kann so bleiben, wobei es da dann schön wäre, wenn man einen größeren Akku kaufen könnte. Dann kann jeder selber entscheiden, obs einem das Wert ist.
Das geht unter Garantie für rund 1000€
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Geht ja nicht um ein Übernotebook.
Ich erwarte ja nicht, dass es zum spielen geeignet ist und ich erwarte auch nicht die Leistung des stärksten i7 ohne Abwärme und am besten Lautlos.
Nein, was ich oben geschrieben habe, sollte für ein Ultrabook eigentlich ja selbstverständlich sein. Das Lenovo X220 beispielsweise geht ja in die richtige Richtung.
Und das da nicht nur *****en arbeiten ist mir auch schon klar, verständlicherweise bauen sie Geräte von denen sie der Meinung sind, dass sie sich am besten verkaufen. Und da leider die wenigsten Käufer auf das Display gucken und manche sogar nichtmal auf die Tastatur. Sondern bei vielen erschreckernderweise die Optik zählt, machen es die Hersteller schon richtig. Glänzend sieht nunmal in der Regel besser aus, als Matt, Alu besser als Kunststoff etc etc... Die Liste ist lang.
Nur die Leute, die sich hier die Berichte angucken sind ja in der Regel schon, etwas interessierter und kaufen eben nicht nur das 1. Beste. Sonst würden sie ja hier nicht die Tests lesen. Daher finde ich halt, das grade bei Tests auch gesagt werden sollte, wenn etwas schlecht ist.
Aber gut, meine Meinung ist mittlerweile hinlänglich bekannt und ich verstehe euren Standpunkt bei den Tests. GIbt ja Seiten wo das noch schlimmer auffällt. Daher klinke ich mich jetzt hier aus
Ich rate nur Jedem, sich vorher genaustens zu informieren und das Gerät am besten mal selber zu testen, bevor mans kauft. Sich jedenfalls nicht nur auf einen online-Test verlassen.
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Guter Test.
Was ich zu dem Gerät noch anmerken möchte, weil es in dem Test leider nicht gesondert hervorgehoben wurde: Das UX31E ist das einzige 13,3 Notebook auf dem Markt, das unter 1,5kg wiegt und eine Displayauflösung von 1600x900 Pixeln bietet. Da brauche ich gar nicht nach Alternativen zu schauen. Die sind entweder zu schwer oder haben die niedrige 1366er Auflösung.
Das Display kann man übrigends auch professionell entspiegeln lassen. Kostet dann halt nochmal 100 Euro, aber das sollte dann auch nicht das Problem sein.
Zum Ausschalter: Klar liegt der etwas ungünstig, aber wenn man den versehentlich drückt, erscheint ein Fenster bei dem man auswählen kann, was passieren soll. Das Gerät fährt mitnichten in den Standymodus oder runter. Dafür hat Asus mit einem speziellen Tool gesorgt.
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Ich hätte eine kurze Frage zu dem Test, da dies nicht abgedeckt ist.
Wird im Akku Modus die CPU herunter getaktet um somit zu sparen?
Hab etwas in die Richtung gehört und das wäre der einzige Grund der mir momentan einfallen könnte weshalb ich mir dieses Ultrabook nicht zulegen würde, da ich es hauptsächlich im Akkubetrieb nutzen würde.