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MAGAZIN Weihnachts-Kaufberatung
Lenovo unterm Tannenbaum
von Daryush Ghassemi am Fr, 12.12.2008 09:50 Uhr


Zeitalter der Billig-Flundern?

Bild: notebookjournal D/C
Daryush Ghassemi
Wer seinen örtlichen Notebookhändler mal auf ein Bier einlädt, der darf sich dank stetig fallender Preise schnell die Klagelieder Jeremias in der erweiterten Sonderauflage anhören. Den Kunden freut’s, bekommt er doch immer mehr Notebook für sein Geld.


Bild: notebookjournal/RT
Zuverlässiger
Begleiter: Das
ThinkPad R52
Meine Wenigkeit z.B. musste vor drei Jahren für ein gut ausgestattetes Office-Notebook fast 900 Euro bezahlen. Inzwischen gibt es Notebooks, welche knapp die Hälfte kosten und zum Ausgleich die annähernd doppelte Rechenleistung bringen.

Mein gutes altes R-Serien-ThinkPad erfüllt zwar immer noch treu seine Pflichten. Allerdings kann es nicht mehr lange dauern, bis es auf dem Rechtsweg seinen Ruhestand durchgesetzt hat – Zeit also, um langsam mal über einen Nachfolger nachzudenken...

Muss es was besonderes sein?
Ich gebe zu, dass ich bereits seit Jahren gierig auf die ThinkPads der T-Serie schiele. Und aktuelle Tests (beispielsweise des Lenovo ThinkPad T400) belegen, dass Lenovo sein Handwerk nicht verlernt hat.


Bild: Notebookjournal/SJ
Der feuchte Traum aller Office-User: Das ThinkPad T400

Allerdings hätte ich in der Vergangenheit dem freundlichen Berater der örtlichen Stadtsparkasse doch nicht alles glauben sollen. Ich sehe es sportlich: Die Investmentbanker müssen ja auch leben.

Die Alternative für Sparfüchse

Auf meinem Wunschzettel für den Weihnachtsmann steht deswegen das Lenovo N500.

Ähnlich wie sein Vorgänger (das N200) bietet das N500 eine vergleichbare Qualität zu den ThinkPads - bei wesentlich geringeren Kosten. Durchaus ein Argument, wenn man wie der Autor noch einen ausschweifenden Lebensstil und uneheliche Kinder zu finanzieren hat.

Neben dem soliden Gehäuse begeistert mich vor allem die hervorragende Tastatur – für mich mit das wichtigste Kriterium, auch wenn mein 2-Finger-Suchsystem meine Kollegen stets auf’s neue schmunzeln lässt. Ich bin aber davon überzeugt, dass ich mit einer schlechteren Tastatur nicht besser schreiben würde.


Bild: notebookjournal/DC
Immer wieder eine Referenz: Die Tastatur der Lenovo N500

Und auch die Ausstattung des N500 kann überzeugen:
So viele Schnittstellen und zudem noch einen HDMI-Ausgang hat auch manch teureres Notebook nicht vorzuweisen. Und da ich größtenteils altbewährte Software benutze, habe ich ohnehin keine großen Ansprüche an die Rechenleistung.

Generell ist für mich ein 15,4"-Notebook die allererste Wahl: Denn diese Notebooks bilden meiner Meinung nach den besten Kompromiss zwischen Ergonomie, Rechenleistung, Mobilität und Preis.

Sie sind einerseits groß genug, um als PC-Ersatz zu dienen: Egal, ob man nun den Internet-Stream der Lindenstrasse genießen oder Kolleginnen mit anzüglichen E-Mails belästigen möchte – komfortables Arbeiten ist in jeder Situation garantiert.

Bild: Notebookjournal/TH
Spezialisten: Netbooks taugen nicht als Universal-Rechner

Andererseits aber sind diese Notebooks wiederum noch handlich genug, um auch mal gelegentlich transportiert zu werden. Ich kann also bequem von Küche zu Schlafzimmer pendeln, ohne mein künstliches Hüftgelenk zu überlasten.


Bild: Notebookjournal/DG
Der Notebookkauf:
Vergleichen & Sparen
Da ich noch eine Windows-XP-CD in meiner heimischen Grabbelkiste habe, werde ich wohl das „nackte“ Gerät ohne vorinstallierte Software nehmen, welches bereits für knapp 400 Euro angeboten wird. Neben der Kostenersparnis beglücke ich mich zudem mit den Freuden der Treiber-Suche und –Installation, da Lenovo traditionell keine Treiber-CD mitliefert.

Ein Kollege hat sich übrigens neulich das N500 gekauft, und gleich am Arbeitsplatz ausprobiert. Ich muss daraufhin ein wenig aufdringlich gewirkt haben. Jedenfalls bot er mir selbstlos an: 50 Euro und ich dürfte seinen N500 mal über Nacht ausleihen.

Bei seiner Frau hätte ich "Nein" gesagt.




 


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Zur Diskussion im Forum

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von kbaac58 am Mi, 04.08.2010 10:15 Uhr

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