Getippt wird auf Office-Boliden, gespielt auf den Gaming-Notebooks. Doch im hektischen Redaktionsalltag ist nicht einmal mehr Zeit für einen
guten Film. Und alles was man im Büro nicht bekommt, legt man sich einfach unter den Weihnachtsbaum. Neben Autos, Geld und Frauen verpacke ich mir in diesem Jahr ein schickes
Multimedia-Notebook.
Für die Arbeit habe ich mir direkt ein MacBook der alten Schule gegriffen, welches auch unterwegs seine Dienste erfüllt. Ich bin daher auf der Suche nach einem
Desktop-Ersatz für meinen Schlafpalast. Nachdem viele Geräte durch meine Hände glitten und im Test versagten, habe ich mich für das
Acer Aspire 8930G entschieden.
Doch nicht in der Maximalkonfiguration, schließlich wollen wir den Gehaltscheck ja nicht direkt an den Weihnachtsmann überreichen. Für
knapp 1.250 Euro könnte ich mir also vorstellen das Acer Aspire 8930G in der Version 734G32BN zu erstehen. Im Inneren des Modells werkelt ein Intel Core-2-Duo
P7350 (2,0 GHz), 4 GByte
DDR3 Arbeitsspeicher und eine nVidia
GeForce 9600M GT. Meine HD-Filme und Bilder finden auf einer
320 GByte Festplatte Platz. Für alles Weitere habe ich ein 500 GByte External-Drive.
Zwar lag die Display-Ausleuchtung in unserem Test nur bei
154 cd/m², doch für meine nächtlichen Filmabende im dunklen Raum
reichen diese
völlig aus. Beim Betrachten der Kontraste fließt mir jetzt schon das Wasser im Mund zusammen. Bei richtiger Kalibrierung kommt man locker auf einen Wert von
700:1. Das horizontale Blickwinkel-Maximum freut auch Freunde und Familie, die bei einem Filmabend nicht fehlen dürfen.
Ein weiteres Negativ-Merkmal – die Tastatur. Gespielt wird auf einem Desktop-System, geschrieben auf dem Arbeits-Notebook. Daher ist mir die
Keyboard-Qualität beim Kauf schon
fast egal. Hier und da ein Wippen und Durchbiegen werde ich wohl verkraften. Bei einer Filmwiedergabe hatte ich auch nicht vor den Fazit-Part dieses Artikels zu beenden. ;)
Auch der scheinbar negativen
Akkulaufzeit steuere ich mit einem Netzteil entgegen. Bett, Couch, Schreibtisch. An jeder Stelle im Haus findet sich eine
Steckdose oder ein Verteiler wieder. Stecker rein, ausbalancierter Modus an und schon kann der Spaß auch mit dem 4 Meter Kabel beginnen. Angst kann man ja bei einem
angeleinten 18,4-Zöller nicht haben.
Doch wollen wir hier nicht nur die Notebookjournal-Mängel des Acer Aspire 8930G verbessern, sondern auch die Pro-Argumente unterstreichen. Das Riesenpaket überzeugt mich persönlich mit einer besonders
guten Verarbeitung und
Gehäuse-Steifigkeit. Außerdem lege ich großen Wert auf ein
Blu-ray Laufwerk und passendes
Full-HD Display (1920x1089 Pixel) – beides im Wunschgerät vorhanden.
Zum Anschluss an meine Heimkino-Anlage und dem PC bietet mir das 8930G die meisten Möglichkeiten. Neben
HDMI,
eSATA und
SPDIF komme ich auch in den Genuss der Zukunft. Acer verbaut in seinem
Centrino-2-Refresh nämlich eine
DisplayPort-Schnittstelle.
Begeisterung pur auch bei Sichtung des DVB-T-Zubehörs und passendem Media-Panel.
Die geballte Power darf natürlich nicht zu warm werden. Schließlich will man das Weihnachtsfest nicht wegen einer
entflammten Bettdecke abblasen. Doch hier brauche ich mir keine Gedanken zu machen. Laut den sicheren Messgeräten der Redaktion erwarten mich
32,5° bis
34°C. Da kocht so schnell kein Wasser über.
Bei diesen ganzen Gutsprechungen freue ich mich schon, das vierte Kerzchen am Kranz anzuzünden. Als
überzeugter Weihnachts-Fan wird das Gerät nämlich vorher nicht in Betrieb genommen.