Wer sich bereits gewundert hat, warum Apple nicht mit den hohen
Turbo Boost GHz-Zahlen im Datenblatt bzw. in der Shop-Übersicht prahlt, dem können wir jetzt eine bedauerliche Nachricht mitteilen. Turbo Boost 2.0?
"Hat'er, hat'er, hat'er!" –
"Nein, hat er nicht!". Da haben Steve Jobs und seine Mitarbeiter wohl ein paar Drähte unter den Tisch fallen lassen, denn sie bringen das
13,3-Zoll Modell mit einem festen Grundtakt von
2,7 GHz in die deutschen Haushalte.

Das ist natürlich kein schlechter Wert und auch die ersten Anwendungs-Benchmarks in der Subnotebook-Kategorie zeigen gute Ergebnisse, doch bereits nach kurzer Zeit wird der Spaß mit dem verbauten
Intel Core i7-2620M getrübt. Wer hier und da mal ein Filmchen für die Familie schneiden möchte oder große Datenmengen entpackt, der wird mit einer schnell ansteigenden Temperatur und der dahingehenden Drosselung des Prozessors konfrontiert. Auf satte
70 Prozent – gedrosselt wird auf eine Taktrate von 798 MHz – müssen wir
verzichten, und das bereits nach wenigen Sekunden eines Filmrenderings.
(95-97°C CPU-Temperatur)
Wie lange wird die
Erfolgswelle von Apple noch die Länder und Inseln überfluten? Wie lange lassen sich die Käufer noch
blenden und was hat Steve Jobs Technik-Team im Frühstück gehabt? Gesund war das auf jeden Fall nicht.
Hitzeprobleme, Drosselung vom Prozessor-Takt, Deaktivierung des Intel Turbo Boost 2.0. Apple hat viel nachzuarbeiten, angefangen bei einer neuen Kühlstruktur für Prozessor und Grafikeinheit. Gegen diese
groben Fehler hilft keine Werbekampagne und erst recht kein Thunderbolt-Port.
Hinweis:
Die Single-Core Belastungen haben wir mit Benchmarks wie Cinebench R9.5 / R10 / R11.5, SuperPi und Pov-ray ausgelöst.