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NEWS Kontrollen bei Apples Zulieferern
Apple lässt Arbeitsbedingungen bei Foxconn überprüfen
von Johannes Schaller am Mo, 13.02.2012 23:10 Uhr


Apple hat heute eine Pressemitteilung veröffentlicht, in der das Unternehmen mit Sitz im kalifornischen Cupertino über Bemühungen informiert die Arbeitsbedingungen bei seinen Endmontage-Zulieferern zu überprüfen. Dazu hat der iPhone-Hersteller die Fair Labor Association (FLA) beauftragt Kontrollen in entsprechenden Anlagen der Unternehmen Foxconn, Quanta und Pegatron durchzuführen.

In einem Foxconn-Werk in Shenzhen, China soll ein Team von Arbeitsrechtsexperten unter der Führung von FLA-Präsident Auret van Heerden bereits mit der Überprüfung begonnen haben. Auch ein Foxconn-Werk in Chengdu steht auf der Liste der Inspekteure.


Tim Cook, der CEO (Chief Executive Officer) von Apple, beschrieb den Hintergrund der neuen Initiative so: „Wir sind überzeugt, dass Arbeiter überall das Recht auf eine sichere und faire Arbeitsumgebung haben und aus diesem Grund haben wir die FLA gebeten unabhängig die Bedingungen bei unseren größten Zulieferern zu beurteilen. Die Untersuchungen, so wie sie jetzt stattfinden, sind bisher einzigartig in der Elektronikindustrie, sowohl im Ausmaß als auch dem Umfang. Wir schätzen es, dass die FLA der ungewöhnlichen Maßnahme zugestimmt hat, die Fabriken in ihren Berichten zu benennen.“

Einen ersten Bericht samt Empfehlungen der FLA erwartet sich Apple bereits Anfang März. Noch im Frühjahr sollen ebenfalls Anlagen von Quanta und Pegatron inspiziert werden, womit nach Apples eigenen Angaben die Firmen abgedeckt wären, die für die Fertigung von rund 90 Prozent der Apple-Produkte verantwortlich sind.

In der Erklärung von Apple wird außerdem beschrieben wie die Experten der FLA vorgehen werden. So hätten sich die Zulieferer zunächst zur vollen Kooperation mit der FLA verpflichtet und würden uneingeschränkten Zugang zu ihren Anlagen garantieren. Darüber hinaus würde die FLA „tausende Arbeiter“ über die Arbeits- und Wohnbedingungen befragen, inklusive den Sicherheits- und Gesundheitsmaßnahmen, tatsächliche Arbeitsstunden, Ausgleichszahlungen, sowie den Kommunikationsmöglichkeiten mit leitendem Personal.

Apple war Mitte Januar als erstes Technologieunternehmen in die FLA aufgenommen worden, wie der Pressemitteilung zu entnehmen ist. Die Organisation bemühe sich Unternehmen zur Einhaltung nationaler und internationaler Arbeitsgesetz zu bewegen und führt dazu unabhängige Beobachtungen und Kontrollen durch, so heißt es von offizieller Seite.

Zuletzt war Apple erneut heftig unter öffentliche Kritik geraten, da dem Unternehmen vorgeworfen wurde sich zu wenig um die Arbeitsbedingungen in den Werken seiner chinesischen Zulieferer zu kümmern. Diese Kritik hatte Tim Cook jedoch in einem Interview mit dem Wallstreet Journal energisch zurückgewiesen.


Quelle:
 apple.com



 


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