Keiner ist heute richtig überrascht, wenn Apple einen Konzern wie Samsung verklagt. Immerhin ist der koreanische Konzern ein direkter Konkurrent. Aber es gibt Grenzen. Apple geht gegen den Einsatz des Apfels in dem Logo des Bonner Cafés „Apfelkind“ vor. Das kalifornische Unternehmen meint, es würde eine Verwechslungsgefahr bestehen.
Der Sinn und Zweck des Patentrechts ist es Urheber, Eigentümer und Designer davor zu schützen, dass sich andere Menschen oder Firmen an den eigenen Logos oder Arbeiten bereichern. In dem Fall Apple vs. Apfelkind, steht dieser Vorgang außer Frage. Es ist zu dem nicht möglich, auch nicht für Apple, sich den Apfel als Frucht patentieren zu lassen. Genauso wie Farben und Schwerkraft gehören Äpfel jedem und können nicht einer bestimmten Person oder einem Konzern zu gewiesen werden. Ein Pressesprecher von Apple sagte nur: "Wenn unsere Markenrechte betroffen sind, dann reagieren wir". Mehr wollte sich Apple nicht zu der Klage gegen Apfelkind äußern. Die Inhaberin des Cafés hat einen Widerruf gegen die Anklage eingelegt.
Wer sich zu diesem Thema äußern mochte, kann die Chance in unserem Forum gerne war nehmen. Mich würde es interessieren was ihr darüber denkt.