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NEWS Apple iPhone 5
Bericht: Apple und Foxconn werden der iPhone-5-Nachfrage nicht gerecht
von Johannes Schaller am Do, 08.11.2012 23:59 Uhr


Apple hat weiterhin Probleme bei der Herstellung des iPhone 5: Es gelingt dem kalifornischen Unternehmen zusammen mit seinen Auftragsfertigern nicht, das neue Smartphone in derart hohen Stückzahlen zu produzieren, dass die weltweite Nachfrage abgedeckt werden könnte. Dies berichtet jetzt Reuters. Dem wichtigsten Produktionspartner von Apple, Foxconn, machen offensichtlich der hohe Produktionsaufwand für das Gehäuse des iPhone 5 sowie sehr hohe Qualitätsstandards zu schaffen.


Foxconn-Chef Terry Gou gestand laut dem Bericht der Nachrichtenagentur offen ein, dass sein Unternehmen es derzeit nicht schaffe ausreichend iPhone-5-Exemplare herzustellen. Die Nachfrage sei zu groß. Nun wird von Insidern gemutmaßt, Foxconn könnte planen, künftig einen Teil der iPhone-Produktion an Drittfirmen abzugeben. Gou wollte sich jedoch dazu vor der Presse nicht äußern.

Link: Test des Apple iPhone 5

Nur kurze Zeit nachdem das iPhone 5 im Handel erhältlich war, tauchten diverse Meldungen unzufriedener Käufer auf, die sich über Materialfehler beschwerten. Mitte Oktober gab es dann die ersten konkreten Berichte über die Schwierigkeiten bei der Fertigung des neuen iPhone-Modells, die Apple Insider-Informationen nach zwangen noch höhere Qualitätsstandards in den asiatischen Fabriken zu installieren. Die Maßnahmen führten jedoch zu kurzzeitigen Streiks chinesischer Arbeitskräfte in einer Foxconn-Produktionsanlage, vermutlich um gegen die Arbeitsbedingungen unter immensem Druck zu protestieren.

Beim brandneuen iPad mini könnten im Übrigen ganz ähnliche Probleme drohen. Das 7,9-Zoll-Tablet ist erst seit dem vergangenen Wochenende im Handel erhältlich, doch die Nachfrage scheint die Produktionskapazitäten deutlich zu übersteigen. So konnte Apple zwar nach dem Marktstart einen neuen Verkaufsrekord für iPads vermelden, doch müssen die meisten Interessenten derzeit mit mehreren Wochen Lieferzeit rechnen.

Auch die Börse nimmt Notiz von Apples Produktionsproblemen. Das Unternehmen ist freilich nach wie vor das mit dem höchsten Aktienwert, doch der Kurs des Wertpapiers verlor laut Reuters seit dem Rekordhoch im vergangenen September um 20 Prozent.


Quelle:
 reuters.com



 


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