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Bericht: Neue Details zu kommenden Mobil-CPUs der Haswell-Familie bekannt
von Johannes Schaller am So, 16.12.2012 02:17 Uhr


Unmittelbar vor dem Jahreswechsel wirft Intels vierte Core-Prozessor-Generation, die aktuell wohl eher unter dem Codenamen "Haswell" bekannt ist, ihre Schatten voraus. Erst kürzlich tauchte eine Liste im Netz auf, die Details zu insgesamt 14 Desktop-CPUs auf Basis der neuen Architektur enthüllte. Erscheinen sollen die Chips im Laufe des nächsten Jahres. Jetzt gibt es auch erste konkrete Informationen zu kommenden Mobil-Prozessoren.

Die chinesische Webseite VR-Zone hat Spezifikationen zu drei Core-i7-CPUs für Notebook veröffentlicht, die aus der Haswell-Familie stammen sollen. Eines gleich vorne weg: Große Überraschungen bleiben aus. Intel setzt das Namensschema im Grunde wie gewohnt fort, allerdings mit einer kleinen Detailänderung. Die kommenden Quad-Core-Mobil-CPUs werden offenbar mit dem Namenszusatz „MQ“ anstatt „QM“ und „MX“ anstelle von „XM“ versehen.


Ganz allgemein repräsentieren die Haswell-Chips eine evolutionäre Weiterentwicklung der Core-Architektur. Sie werden wie aktuelle Ivy-Bridge-CPUs im 22nm-Herstellungsprozess gefertigt. Die Taktfrequenzen überschreiten die zuletzt festgelegten Grenzen nicht und die TDP (Thermal Design Power) steigt sogar minimal im Vergleich zu entsprechenden Ivy-Bridge-Modellen an. Nichtsdestotrotz soll eines der wichtigsten Haswell-Features die gesteigerte Energieeffizienz sein.

Das Topmodell unter den von VR-Zone genannten CPUs ist ein Vertreter der Serie Extreme Edition Mobile mit der Bezeichnung "Core i7-4930MX". Die beiden anderen Modelle werden als "Core i7-4900MQ" und "Core i7-4800MQ" gelistet.

Alle drei Prozessoren verfügen über vier Rechenkerne und können dank Hyperthreading maximal 8 Threads gleichzeitig abarbeiten. Eine bedeutende Neuerung von Haswell soll jedoch die integrierte Grafikeinheit darstellen, die nun als "Intel HD Graphics 4600" bezeichnet wird, vermutlich 20 sogenannte Execution Units besitzt und bei allen genannten Core-i7-Modellen zu finden ist. Erstmals werden auch Taktfrequenzen der HD 4600 aufgeführt. So soll sich die GPU auf bis zu 400 Megahertz herunter takten können und unter Last sollen maximal bis zu 1.300 Megahertz möglich sein, was immer auch vom aktuellen Energie-Budget und der Hitzeentwicklung abhängig ist. In Sachen Turbo Boost Technologie 2.0 ändert sich offenbar ebenfalls nichts.

Core i7-4900MQ und Core i7-4800MQ besitzen einen Basistakt von 2,8 beziehungsweise 2,7 Gigahertz und eine maximale TDP von 47 Watt, also um 2 Watt höher als vergleichbare Ivy-Bridge-CPUs. Der Core i7-4930MX taktet hingegen mit 3 Gigahertz und wird mit einer maximalen TDP von 57 Watt gelistet, was ebenfalls 2 Watt über dem TDP-Wert eines aktuell erhältlichen Prozessors wie dem Core i7-3940XM liegt.

Die Haswell-Mobil-CPUs sollen irgendwann 2013 erscheinen, einen exakten Termin für den Marktstart gibt es noch nicht. Aus Branchenkreisen ist zu vernehmen, dass Intel wohl wieder eine ähnliche Marschroute einschlagen wird wie schon bei der Ivy-Bridge-Einführung. Das würde bedeuten, zunächst kämen nur Quad-Core-CPUs für Desktop-Systeme und Notebooks auf den Markt. Dual-Core- und Ultrabook-Chips würden hingegen wieder wenige Monate später erhältlich sein.

Laut der von VR-Zone gezeigten Tabelle wird Intel die Haswell-Mobil-Chips auch wieder als Einzelstücke im freien Handel anbieten und unterstützt dafür den rPGA-Sockel. Bislang ist aber nicht klar, ob die neuen CPUs in den aktuell verfügbaren Mainboards funktionieren werden.


Quelle:
 vr-zone.com



 


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