Wie ZDNet unter Berufung auf die französische Publikation Challenges berichtet, soll sich die
angespannte Liefersituation für das Nexus 4, welches von LG gefertigt wird, ab kommenden Februar verbessern. Cathy Robin von LG Frankreich sagte in einem Interview mit Challenges, der Hersteller produziere nun größere Stückzahlen, um der hohen Nachfrage gerecht werden zu können.
Das Google-Smartphone
Nexus 4 wurde Ende Oktober 2012 vorgestellt und fand dank High-End-Ausstattung und – ganz wichtig - einem Verkaufspreis ab 299 Euro reges Interesse bei technikbegeisterten Konsumenten. Die Verfügbarkeit des Geräts am Markt ließ allerdings zu wünschen übrig. Nur ganze zweimal hatten potentielle Käufer bislang die Chance, über den
Google Play Store eine Bestellung für das Smartphone abzugeben. Beide Male war das Gerät binnen kürzester Zeit ausverkauft. Aktuell ist das Nexus 4 noch immer nicht bei Google Play lieferbar und auch im freien Handel finden sich nur ganz vereinzelt Anbieter, die ein paar wenige Exemplare auf Lager haben.
Laut den Angaben von Robin liegt die Schuld für die sehr begrenzten Stückzahlen nicht bei LG, sondern bei Google. Der Internetriese habe schlicht und einfach, auf Grundlage früherer Nexus-Verkäufe, die Nachfrage für das Nexus 4 deutlich unterschätzt und somit zu wenige Smartphones bei LG in Auftrag gegeben. Eine ganz ähnliche Aussage war schon einmal
Mitte Dezember aus Kreisen des Herstellers zu hören gewesen. Da das Produktionsvolumen jedoch mittlerweile erhöht worden sei, erwartet sich Robin eine Entspannung der Marktsituation ab Februar 2013.
Außerdem macht die LG-Managerin in dem Interview deutlich, dass an Gerüchten, wonach das Nexus 4 mit Verlust verkauft werde, nichts dran sei. Google und LG hätten eine Sondervereinbarung bezüglich des Preises getroffen, nicht mehr und nicht weniger.