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Chef des Bundesumweltamtes hält fest verbaute Akkus für verbotswürdig
von Johannes Schaller am Mi, 14.11.2012 23:59 Uhr


Immer mehr neue Mobil-Geräte kommen mit fest verbautem Akku auf den Markt. Apple trifft diese Design-Entscheidung mittlerweile auch bei einigen Modellen aus seiner MacBook-Kollektion und bei modernsten Smartphones und Tablets ist ein wechselbarer Energiespeicher schon fast zur Ausnahme geworden. Es macht sich allerdings ernstzunehmende Kritik an diesem Technik-Trend aus Reihen der Politik breit. Denn, auch wenn eine Gerätekonstruktion mit fest verbautem Akku ihre Gründe haben mag, ergeben sich doch etliche Nachteile daraus, die besonders den Endverbraucher und die Umwelt treffen.


Der Präsident des Umweltbundesamtes, Jochen Flasbarth, sagte in einem Gespräch mit der Frankfurter Rundschau, er halte es für grotesk, dass mit dem Akku das verschleißträchtigste Bauteil der Geräte nicht einfach ersetzt werden kann. In logischer Konsequenz fordert er daher ein Verbot dieser Konstruktionsweise. Flasbarths Meinung nach, kann die Lebensdauer von entsprechenden elektronischen Geräten durch den Einsatz eines austauschbaren Akkus deutlich verlängert werden, was Ressourcen sparen und letztendlich die Umwelt entlasten würde.

Link: Test des Apple 13 Zoll MacBook Pro Retina

Ein Verbot für Smartphones, Tablets oder Notebooks mit fest verbautem Akku dürfte sich allerdings, wenn überhaupt, nur in der Europäischen Union durchsetzen lassen, wie ein heise-online-Bericht verdeutlicht. In einem Interview mit der Fachzeitschrift c’t habe Flasbarth bereits im September erklärt: "Die EU könnte das innerhalb weniger Jahre etwa über die Ökodesign-Richtlinie verrechtlichen." Mehr als den Finger in die Wunde zu legen, könne das Umweltbundesamt nach Flasbarths Einschätzung aber nicht tun.

Bei näherer Betrachtung der Problematik muss laut heise online festgehalten werden, dass die Nutzungsdauer und damit der potentielle Grad der Umweltbelastung von Geräten mit fest verbautem Akku durch diverse Faktoren definiert wird. Dazu gehörten unter anderem die Akkulebensdauer, Reparaturkosten sowie Software-Updates.

Leider machen nur die wenigsten Hersteller konkrete Angaben zur tatsächlichen Akkulebensdauer. Apple versucht etwas Transparenz in diesem Feld zu schaffen und verspricht 400 vollständige Ladezyklen für seine iPhone-Modelle bis noch 80 Prozent der Originalkapazität verfügbar sind. Bei anderen Geräten wie den iPads oder den MacBooks gibt der Hersteller 1.000 Ladezyklen an. Darüber hinaus bietet Apple einen kostenpflichtigen Austausch-Service für defekte oder leistungsschwache Akkus an.


Quelle:
 heise.de
 fr-online.de



 


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