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Debian wird auf 19 Milliarden Dollar geschätzt
von AndreasK am Mi, 15.02.2012 13:56 Uhr


FLOSS-Software (Free/Libre and Open Source Software) ist frei. Doch da auch an freier Software Menschen arbeiten, lässt sich ihr Wert berechnen.

Um herauszufinden, wie wertvoll eine Software ist, kann man beispielsweise die Menge an Arbeitsleistung berechnen, die in das Softwareprojekt hineingesteckt wurde.

Dass Linux gut ist, wissen viele. Dass auch viel Arbeit in Linux hineingesteckt wird – wohl auch. Doch dass es – zusammen mit seinen freien Distributionen – auch sehr wertvoll ist, das wissen die wenigsten, denn es ist ja schließlich frei, d.h. kostenlos.

Eine Analyse des FLOSS-Projektes Debian, eine der populärsten und mächtigsten Linux-Distributionen, kam nun zum Ergebnis, dass die nächste reguläre Version von Debian, also Debian Wheezy, würde sie von einem kommerziellen Team entwickelt werden – Entwicklungskosten von über 19 Milliarden Dollar kosten würde (zum Vergleich: Windows Vista hat ca. 6 Milliarden Dollar gekostet). Berechnet wurde dies anhand der Menge an Code, die Debian enthält (420 Millionen Zeilen).

Allein der Linux-Kernel (10 Millionen Zeilen Code) dieser Debian-Version würde über 500 Millionen Dollar kosten. In einer anderen Hochrechnung (in der die Komplexität der Programmierung mehr berücksichtigt wird) kam sogar ein Wert von über drei Milliarden Dollar heraus. Dies zeigt, dass Schätzungen dieser Art prinzipiell mit Vorsicht zu genießen sind.

Dennoch zeigen Zahlen dieser Art wie wertvoll Projekte aus dem FLOSS-Umfeld sind - auch wenn sie kostenlos sind.


Quelle:
 http://blog.james.rcpt.to



 


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