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NEWS Intel HD Graphics
Details zu Intels neuen Grafikchips
von Robert Tischer am Mo, 04.01.2010 14:03 Uhr


Intel HD Graphics“ wird die neue, in „Arrandale"-CPUs integrierte Grafiklösung heißen. Über die neuen Intel-Prozessoren (Nachfolger der "Core 2 Duo") haben wir bereits im November 2009 berichten können.

Link: Details zu "Arrandale"-Prozessoren

Die neuen Grafikchips unterstützen DirectX10 und OpenGL 2.1 sowie die Hardware-Decodierung von HD-Inhalten (MPEG2, VC-1, AVC) und Clear Video HD Technologie. Externe Bildschirme können mit bis zu 2.560 x 1.600 Bildpunkten per HMDI, DisplayPort, DVI und VGA angesteuert werden.

Während die Vorgänger sich mit maximal 768 Megabyte vom Systemspeicher begnügen mussten, erhalten die integrierten Grafikchips Zugang auf bis zu 1,7 Gigabyte vom DDR3-Hauptspeicher. Die Neuerungen halten sich also im Vergleich zu den Vorgängern à la GMA 4500HD in Grenzen.

Am 07. Januar werden wir einen Test zum Intel Core i5 mit entsprechender Grafiklösung veröffentlichen.


Bild: Intel
Das sagt HardwareInfo über unser Core i5 Testgerät

Turbo Boost auch für 3D
Der größte Entwicklungsschritt liegt in der Hardware-Einbindung der neuen Intel-Grafikchips. Aus einer 3-Chip-Lösung wird nun eine Zwei-Chip-Lösung. Der Grafikchip rutscht in die CPU und soll dadurch weniger Strom als der Vorgänger verbrauchen. Ein weiterer Vorteil könnte der Turbo-Boost sein, der nicht nur den neuen mobilen Prozessoren vorbehalten ist. Bei geringer Prozessorlast kann im Rahmen der Verlustleistung der CPU (TDP) der Grafikchip verschiedene Taktraten annehmen. Grafikchips in Low-Voltage-CPUs takten somit bis zu 500 Megahertz, während bei einer TDP von 35 Watt der Grafikchip bis zu 766 MHz takten kann.


Bild: Intel
Neues Treiberinterface hält mit "Intel HD Graphics" Einzug

Mit der neuen Generation der mobilen Grafikchips liefert Intel auch ein neues Treiberinterface aus. In der neu gestalteten Oberfläche können Nutzer unter anderem zwischen einer dedizierten (falls vorhanden) und der integrierten Grafiklösung umschalten. In Windows 7 und Windows Vista soll dies im laufenden Betrieb möglich sein. Ob unter Windows XP oder Linux die Grafikkarten auswählbar sind, oder zumindest ein Neustart von Nöten ist, ist noch nicht bekannt.



 


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