Die Nachfrage nach dem brandneuen Google-Smartphone
Nexus 4 ist größer als vom Internetriesen selbst prognostiziert. Laut einer Aussage des Herstellers LG gegenüber CNET hat Google zu geringe Stückzahlen für den Vertrieb über den hauseigenen Play Store vorbestellt, als dass man dem Kundenansturm hätte gerecht werden können. LG reagierte mit dieser Anmerkung auch auf kritische Stimmen, die dem südkoreanischen Elektronikkonzern und seinem Partner Google eine bewusste Verknappung des Angebots vorwarfen. Google selbst wollte sich gegenüber CNET nicht zur begrenzten Verfügbarkeit des Nexus 4 äußern. Was bleibt ist die Erkenntnis, dass unter anderem in Deutschland sehr viele Interessenten in diesem Jahr kein Nexus 4 mehr erhalten werden.
Google
startete den Verkauf des Nexus 4 offiziell am 13. November, wo innerhalb kürzester Zeit das gesamte verfügbare Smartphone-Kontingent ausverkauft war. Seit kurzem ist es wieder möglich das Android-Gerät im Play Store zu bestellen, jedoch ist das Nexus 4 mit 8 Gigabyte internem Speicher erneut ausverkauft. Die 16-Gigabyte-Variante kann bestellt werden, wobei der Anbieter derzeit eine Lieferzeit von 6 bis 7 Wochen angibt.
Wer nun gehofft hätte, das Nexus 4 als Weihnachtsgeschenk im freien Handel erwerben zu können, dem erteilen nun Händler wie beispielsweise Media Markt eine Abfuhr. Bis vor kurzem bewarb die Elektromarkt-Kette die Verfügbarkeit des Nexus 4 zu einem Preis von 395 noch für Mitte Dezember. Offensichtlich musste aber auch der deutsche Einzelhandel auf die angespannte Liefersituation reagieren und den Verkaufsstart des Nexus 4 nach hinten verschieben. Auf der
entsprechenden Webseite von Media Markt wird akutell der 15. Januar als neues Datum genannt, an dem das Nexus 4 erhältlich sein soll.