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NEWS Hewlett Packards Mobilgeschäft
HP äußert Interesse am Smartphone-Comeback
von Johannes Schaller am So, 16.09.2012 20:10 Uhr


Der weltgrößte Computerhersteller Hewlett Packard (HP) denkt wieder laut über das Smartphone-Geschäft nach, nachdem der Konzern zuletzt mit den WebOS-Geräten am Markt gescheitert war. Jüngst sagte HPs Chefin Meg Whitman gegenüber dem US-Fernsehsender Fox, HP müsse schlussendlich wieder ein Smartphone anbieten. Das berichtet das Technik-Blog des Wall Street Journal AllThingsD.


Hintergrund dieser Erkenntnis ist laut Whitman nicht etwa Druck durch die Konkurrenz, sondern die Beobachtung, dass es Länder gebe, in denen Menschen niemals ein Tablet oder einen PC besitzen werden. Als Computerhersteller müsse HP also auch diese Geräteklasse berücksichtigen.

Konkrete Pläne für ein neues Engagement am Smartphone-Markt nannte die Frau an der HP-Spitze allerdings in dem Interview nicht. Whitman will ihren Ingenieuren und Programmieren ausreichend Zeit geben, um ein ansprechendes Paket auszuarbeiten. Besonders eilig scheint es das Unternehmen also derzeit nicht zu haben.

Spekuliert darf aber natürlich werden, wie ein neues HP-Smartphone aussehen könnte. HP wäre sicherlich ein potentieller Kandidat, Geräte auf Basis von Googles Android-Betriebssystem zu bauen. Aber auch Windows Phone 8 scheint nicht ausgeschlossen. Interesse am Kauf des zunehmend schwächelnden kanadischen Unternehmens Research in Motion (RIM) hat HP, Whitmans Aussage nach, nicht.

Im April 2010 hatte HP den Mobil-Spezialisten Palm inklusive dessen Betriebssystem WebOS übernommen. Aus diesem Geschäft resultierten beispielsweise Geräte wie das Tablet Toupad und das Smartphone Pre3, die jedoch wenig erfolgreich blieben und schon kurz nach der Markteinführung wieder eingestellt wurden.

Was diesem Fehlschlag im Mobil-Sektor nachfolgte, war ein heilloses Durcheinander beim Weltkonzern, währenddessen intern um den zukünftigen Unternehmenskurs gerungen wurde. Der damalige HP-CEO Leo Apotheker musste seinen Hut nehmen und wurde von Meg Whitman beerbt. Whitman versucht seither das Unternehmen neu zu ordnen und hat unter anderem die Entwicklung von WebOS der Open-Source-Gemeinde übergeben. Aus den Resten der Palm-Belegschaft wurde mittlerweile die HP-Tochtergesellschaft Gram.


Quelle:
 allthingsd.com



 


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