IBM hat nicht nur die Bezeichnung "PC" entscheidend geprägt, sondern bekam auch - und das ist weniger bekannt - durch die Entwicklung von CPUs einen Platz in der Geschichte des Computers - allerdings im Schatten der Giganten Intel und AMD. Während IBM-PCs und deren Nachbauten CPUs von Intel oder AMD verwendeten, wurden IBM-CPUs wie der PowerPC G5 in Apple-Geräten eingesetzt.
Nun wurde bekannt, dass IBM für AMD Prozessoren herstellen wird. Genauer gesagt wird ein Teil der neuen Trinity-CPUs - die auch in den heiß erwarteten
Ultrabook-Konkurrenten eingesetzt wird - in den Hallen IBMs hergestellt werden.
Damit verteilt AMD die Produktionslast von der eigenen CPU-Gießerei Globalfoundries auf einen externen Hersteller, der durch seinen Namen nicht nur Qualität, sondern auch einen entscheidenden historischen Bezug zum Thema PC verbürgt. Auf diese Weise versucht AMD, es mit der überlegenen Produktionskapazität des CPU-Giganten Intel aufzunehmen.
"We win together, we have partnership in good times and in difficult times", so
Rory Read, chief executive officer von AMD, über die Zusammenarbeit von AMD mit IBM.