Viewsonic stellt das Tablet Viewpad 10pro vor, dass nicht, wie viele Tablets, mit einem ARM-Prozessor ausgerüstet ist, sondern auf den Intel Atom Z670 setzt. Da bietet es sich an, Windows 7 gleich als Vorinstallation mit anzubieten. Zwar ist das Betriebssystem kaum für Touch-Funktionen und –Gesten optimiert, aber die Daten-Kompatibilität ist gegeben und die praktisch nicht vorhandene Umgewöhnung im Vergleich zu den mobilen OS-Kollegen entfällt.
Neben dem Betriebssystem von Microsoft ist auch eine auf die x86 CPU-Architektur angepasste Android 2.2 installiert. Wie sich die ‚Emulation‘ mit einem Intel Prozessor schlägt, können wir nicht vorhersagen. Der Intel Atom Z670 ist uns schon aus dem
Fujitsu Stylistic Q550 bekannt, und konnte uns kaum überzeugen. Zwar ist dieser Prozessor nicht auf einen Lüfter angewiesen, doch die Leistung ist für Windows 7 Starter zu gering. Netbooks sind spürbar schneller. Ab Mitte September wird das 10-Zoll Tablet für 499 Euro (UVP) zu kaufen sein.
Rund 150 Euro preiswerter wird das Viewpad 7x Ende September auf den Markt kommen. Hier sind die Experimente ausgeblieben und von den reinen Fakten her ein durchaus interessanter und konventioneller Bildschirmrechner entstanden. Android 3.2 wird von einem Nvidia Tegra 2 Chip angetrieben und bietet damit auch ein Menge Anschlüsse: HDMI und USB (jeweils in Mikro-Asuführungen) sind nicht an jedem Tablet zu finden. Auch ist der neue 4G Funkstandard inklusive.
Aktuelle Angebote (06.09.2011):
Viewsonic Viewpad 10pro (notebooksbilliger.de) - 539,90 Euro
ViewSonic ViewPad 10pro (amazon.de - 568,22 Euro