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NEWS Intel 7-Series Express Chipset
Intel stellt 7-Series-Chipsätze für Ivy-Bridge-CPUs offiziell vor
von Johannes Schaller am Di, 10.04.2012 13:09 Uhr


Die Computer-Hersteller stehen in den Startlöchern und die Details zu Intels kommender Ivy-Bridge-Architektur sind so gut wie alle bereits im Vorfeld der offiziellen Enthüllung bekannt geworden. Am vergangenen Sonntag hat Intel nun zumindest den ersten Schritt bei der Einführung der neuen Plattform vollzogen und alle 7-Series-Chipsätze mit dem Codenamen „Panther Point“ vorgestellt.

Unter den Neuvorstellungen sind sowohl Mobil- wie Desktop-Varianten der Chipsätze, die Grundlage sein werden für kommende Ivy-Bridge-Prozessoren, deren Vorstellungstermin noch für Ende April anberaumt ist.


Gleich 12 neue Chipsätze machen insgesamt die 7-Series-Familie aus, die die „Couger Point“ genannten letztjährigen 6-Series-Chipsätze für Sandy-Bridge-CPUs ablösen wird. Als wohl gewichtigste Neuerung bringt die Intel 7-Series erstmals native Unterstützung für USB 3.0 mit. Maximal 4 solcher schneller Schnittstellen lassen sich direkt an den Chipsatz anbinden. Damit werden die bisher eingesetzten USB-3.0-Zusatzchips von Firmen wie NEC oder ASMedia Im Grunde überflüssig.

Die Technikseite Combuterbase weist allerdings darauf hin, dass native USB-3.0-Unterstützung nicht in allen neuen Chipsatz-Varianten integriert sein wird. Intel passt die 12 Chipsätze wieder individuell an verschiedene Zielgruppen und Preisgefüge an, wodurch mal mehr, mal weniger Funktionen geboten werden.

Grundlegend lässt sich außerdem festhalten, im Vergleich zur „Cougar Point“-Plattform für Sandy-Bridge-CPUs hat sich bei „Panther Point“ nicht wirklich viel verändert und Intel setzt weiterhin auf den CPU-Sockel 1155. Durch die enge Chipsatz-Verwandtschaft werden dafür ältere Sandy-Bridge-Prozessoren mit neuen Mainboards kompatibel sein und andererseits neue Ivy-Bridge-CPUs auch mit alten 6-Series-Chipsätzen zusammenarbeiten.


Die neuen 7-Series-Express-Chipsätze im Notebook-Bereich hören auf die Bezeichnungen HM75, HM76, HM77, UM77, QM77 und QS77. Allesamt stammen von den Desktop-Varianten ab, werden allerdings als etwas kleineres Chip-Paket gefertigt. Dem Notebook-Markt entsprechend bieten diese Chipsätze keine Overclocking-Funktionen. Die H-Modelle werden wohl am häufigsten in neuen Mobil-PCs zu finden sein. Der Chipsatz HM75 muss ohne USB-3.0-Unterstützung auskommen. Die UM77-Variante ist für den Einsatz in Ultrabooks oder anderen besonders flachen Notebooks bestimmt, ein Chipsatz wie der QM77 hingegen wird in Business-Geräten zu finden sein.

Im Desktop-Segment führt Intel die Chipsätze mit den Bezeichnungen H77, Z75, Z77, B75, Q75 und Q77 ein. Der absolute Großteil der Heimanwender wird dabei mit dem Z77-Chipsatz bedient, der quasi der direkte Nachfolger zum Z68 der 6-Series ist. Die Modelle H77 und B75 wird es in vereinzelten Komplettsystemen oder besonders günstigen Budget-Systemen (B75) zu finden geben. Die Chipsätze Q75 und Q77 schließlich sind für den Einsatz im Geschäftsumfeld gedacht und bieten daher bestimmte Extras für diesen Bereich wie etwa vPro- und SIPP-Funktionen.

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Mainboards mit den neuen Intel-Chipsätzen der 7-Series sind bereits im Handel erhältlich und das in großen Stückzahlen. Auch Notebook-Hersteller haben damit begonnen ihre neuesten Modelle mit der „Panther Point“-Plattform auszuliefern, vorerst aber noch im Zusammenspiel mit den älteren Sandy-Bridge-CPUs. Ende April wird sich dann auch das ändern, wenn Intel die Ivy-Bridge-Prozessoren schließlich auf den Markt bringt.


Quelle:
 computerbase.de
 newsroom.intel.com



 


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