Die aktuellste
iOS-Versionen 6.1 bereitet Apple weiterhin Probleme. Nachdem der iPhone- und iPad-Hersteller erst kürzlich
iOS 6.1.1 speziell für das iPhone 4S nachreichen musste, um Verbindungsabbrüche in einigen Mobilfunknetzen zu beheben, wird aktuell an Lösungen für zwei weitere ärgerliche Bugs gearbeitet, wie das Unternehmen in separaten Statements mitteilte.
Einer der Fehler in iOS 6.1 betrifft die Synchronisation mit Microsoft Exchange-Servern. Darüber berichtete ZDNet. Durch den Bug, der sowohl von Apple als auch Microsoft bestätigt wurde, kommt es vor, dass betroffene iOS-Geräte mit Exchange-Konto beim Synchronisieren eines sich wiederholenden Kalender-Events in eine Dauerschleife verfallen. Dies erzeugt in der Folge enorm erhöhte Speicher- und CPU-Auslastung auf einem Exchange-Server und führt auch auf iPhones und iPads zu verkürzten Akkulaufzeiten.
Apple gibt an, die Ursache des Fehlers bereits ausgemacht zu haben und mit einem kommenden Update den Bug beheben zu wollen. Microsoft arbeitet
laut eigener Angaben mit dem iPhone-Hersteller zusammen und hat zugleich mehrere Übergangslösungen für das Problem veröffentlicht. Unter anderem sollten iOS-Nutzer mit Exchange-Konto auf ihren Geräten keine Kalender-Events wie Meeting-Einladungen bestätigen und Netzwerk-Administratoren könnten Geräten mit iOS 6.1 vorübergehend den Zugriff auf Exchange-Server sperren.
Ein weiterer Bug in iOS 6.1, der kürzlich bekannt wurde, stellt ein Sicherheitsrisiko dar, wie die Webseite
Jailbreaknation aufzeigt. Er führt dazu, dass Dritte den Sicherheitscode auf dem iOS-Sperrbildschirm umschiffen können, um sich unerlaubten Zugriff zu den Telefon-Funktionen, Fotos und Kontakten eines iPhones zu verschaffen.
Apple hat sich auch hierzu geäußert und gegenüber AllThingsD versprochen, zügig an der Lösung des Problems zu arbeiten. In dem offiziellen Statement heißt es: "Apple nimmt die Sicherheit seiner Nutzer sehr ernst. Wir sind uns des Problems bewusst und werden es in einem künftigen Update beheben."
Angaben dazu, wann mit dem Update zu rechnen ist, machte das Unternehmen allerdings nicht.