Ohne großes Aufsehen veröffentlichte
Nvidia die Spezifikationen zur kommenden mobilen G300 Grafikkartengeneration. Viel neues gibt es leider auch nicht.
Denn anders als bei der mobilen
HD5000 Serie von ATI und den kommenden
GeForce G300 Grafikkarten im
Desktop-Bereich (Fermi-Architektur) handelt es sich bei Nvidias "neuen" mobilen GPUs
nicht um eine neue Chipgeneration. Sondern um eine
Ausbaustufe der G200M GPUs.
Der daraus resultierende
GT21x-Chip (DirectX10.1) bietet mit der unveränderten Fertigungsmethode von
40nm bis auf
höhere Taktraten nichts neues. Vielmehr handelt es sich mal wieder um eine
Namensänderung. Dementsprechend werden die kommenden G300M Grafikkarten
nur geringfügig schneller sein als die G200M Pendants.
Käufern wird dadurch die
Einordnung der Performance erschwert. Wobei sich Nutzer nach wie vor
grob an den
Buchstabenkürzeln orientieren können.
GTX steht für maximale Performance (High-End),
GTS richtet sich an Spieler und die
GT-Modelle eignen sich für Multimediafans und Gelegenheitsspieler.
Leistungssperrspizte bleiben die
GTX-Modelle
280M (128 Shadereinheiten) und
260M (112 Shadereinheiten). Danach folgen die schwächeren
GTS 350M und
GTS 360M. Wie die Vorgänger GTS 250M und GTS 260M greifen sie auf
96 Shadereinheiten zurück. Wobei die
GTS 260M aktuell noch ein Schattendasein führt. Denn nach wie vor ist uns im deutschsprachigen Raum
kein Notebook mit der angesprochenen GPU bekannt. Die GTS 250M dagegen findet u.a. bei MSI und Toshiba Verwendung.
Im
mittleren Leistungssegment gehen
drei neue GPUs an den Start:
GT 325M (48 Shadereinheiten),
GT 330M (48 Shadereinheiten) und
GT 335M (72 Shadereinheiten). Letztere wird durch die
höhere Anzahl an Shadereinheiten
deutlich schneller sein als eine GT 330M. Was durchaus für
Verwirrung sorgen kann, denn
namentlich unterscheiden sich beide Modelle nur durch die letzte Ziffer.
Auch im Einstiegsbereich gibt es mit der
G 310M und
G 305M Zuwachs. Wie die G 110M und G 210M nutzen sie 16 Shadereinheiten und sind nur für einfache Aufgaben, wie
Videobeschleunigung gedacht.
Alles in Allem wenig bis gar nichts neues. ATI wird darüber sicherlich nicht unglücklich sein. Denn mit der mobilen DX11 kompatiblen
HD5000er Serie, welche in ersten Tests bereits überzeugte, ist der Chiphersteller alles andere als schlecht aufgestellt.
Link zum Test: DevilTech Fire DTX - Erstes DirectX11 Notebook im Test
Mehr technische Details zu Nvidias mobilen G300 Grafikkarten erfahrt ihr auf der
Homepage von Nvidia.