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NEWS Nvidia GeForce G300M Serie
Kommende Nvidia Grafikchips ohne DX11
von Marco Obendorf am Mo, 04.01.2010 14:44 Uhr


Ohne großes Aufsehen veröffentlichte Nvidia die Spezifikationen zur kommenden mobilen G300 Grafikkartengeneration. Viel neues gibt es leider auch nicht.

Denn anders als bei der mobilen HD5000 Serie von ATI und den kommenden GeForce G300 Grafikkarten im Desktop-Bereich (Fermi-Architektur) handelt es sich bei Nvidias "neuen" mobilen GPUs nicht um eine neue Chipgeneration. Sondern um eine Ausbaustufe der G200M GPUs.

Der daraus resultierende GT21x-Chip (DirectX10.1) bietet mit der unveränderten Fertigungsmethode von 40nm bis auf höhere Taktraten nichts neues. Vielmehr handelt es sich mal wieder um eine Namensänderung. Dementsprechend werden die kommenden G300M Grafikkarten nur geringfügig schneller sein als die G200M Pendants.

Käufern wird dadurch die Einordnung der Performance erschwert. Wobei sich Nutzer nach wie vor grob an den Buchstabenkürzeln orientieren können. GTX steht für maximale Performance (High-End), GTS richtet sich an Spieler und die GT-Modelle eignen sich für Multimediafans und Gelegenheitsspieler.


Bild: Nvidia
Nvidias mobile G300 Serie

Leistungssperrspizte bleiben die GTX-Modelle 280M (128 Shadereinheiten) und 260M (112 Shadereinheiten). Danach folgen die schwächeren GTS 350M und GTS 360M. Wie die Vorgänger GTS 250M und GTS 260M greifen sie auf 96 Shadereinheiten zurück. Wobei die GTS 260M aktuell noch ein Schattendasein führt. Denn nach wie vor ist uns im deutschsprachigen Raum kein Notebook mit der angesprochenen GPU bekannt. Die GTS 250M dagegen findet u.a. bei MSI und Toshiba Verwendung.

Im mittleren Leistungssegment gehen drei neue GPUs an den Start: GT 325M (48 Shadereinheiten), GT 330M (48 Shadereinheiten) und GT 335M (72 Shadereinheiten). Letztere wird durch die höhere Anzahl an Shadereinheiten deutlich schneller sein als eine GT 330M. Was durchaus für Verwirrung sorgen kann, denn namentlich unterscheiden sich beide Modelle nur durch die letzte Ziffer.

Auch im Einstiegsbereich gibt es mit der G 310M und G 305M Zuwachs. Wie die G 110M und G 210M nutzen sie 16 Shadereinheiten und sind nur für einfache Aufgaben, wie Videobeschleunigung gedacht.

Alles in Allem wenig bis gar nichts neues. ATI wird darüber sicherlich nicht unglücklich sein. Denn mit der mobilen DX11 kompatiblen HD5000er Serie, welche in ersten Tests bereits überzeugte, ist der Chiphersteller alles andere als schlecht aufgestellt.

Link zum Test: DevilTech Fire DTX - Erstes DirectX11 Notebook im Test

Mehr technische Details zu Nvidias mobilen G300 Grafikkarten erfahrt ihr auf der Homepage von Nvidia.


Quelle:
 Nvidia GeForce G300



 


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Kommentare zum Artikel ( 1 Antwort )
Zur Diskussion im Forum

AW: Kommende Nvidia Grafikchips ohne DX11
von ATI Fan am Mo, 04.01.2010 15:54 Uhr

Was habt ihr erwartet, da Nvidia keine Gt 300 auf dem Desktop
bringen ird die etwa so groß sind wie der G92b (270-330mm²) ist
es nicht möglich. Der GT300 ist ja etwa 500mm² groß und somit
unmöglich zu mobilisieren. GTX 285M (übertaktete GTX 280M mit
dem G92b) wird die einzige Karte sein die gegen ATIs HD 5000
Serie antrit, aber nur so schnell sein wie eine HD 5830
(GDDR3).

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