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NEWS Lucid Thunderbolt-Grafik-Lösung
Lucid arbeitet an externem Grafikkarten-Adapter mit Thunderbolt-Technik
von Johannes Schaller am Mo, 12.11.2012 00:51 Uhr


Das Unternehmen Lucid machte sich bislang vorrangig durch sogenannte GPU-Virtualisierungslösungen namens Virtu und Virtu MVP einen Namen. Die Software kommt fast ausschließlich im Bundle mit Desktop-Motherboards daher und ermöglicht die parallele Nutzung von integrierter Prozessor-GPU und dedizierter Grafikkarte auf stationären PCs. Lucid will seine Technologie nun jedoch auch für den Markt der Mobil-Computer interessant machen und arbeitet deshalb an einer externen Grafikkarten-Lösung für Ultrabooks beziehungsweise Notebooks mit Thunderbolt-Anschluss. LaptopMag konnte schon vor einigen Wochen während des letzten Intel Developer Forums (IDF) einen Blick auf die Technologie werfen.


Lucid demonstrierte nach Angaben der Webseite einen Prototypen des Thunderbolt-Grafikkarten-Adapters im Zusammenspiel mit einer Intel Ivy-Bridge-CPU und deren intergrierter Grafikeinheit HD Graphics 4000. Bei dem über Thunderbolt mit dem System verbundenen Grafikbeschleuniger handelte es sich um eine Karte aus AMDs Radeon-HD-6700-Serie.

Das Umschalten zwischen integrierter Prozessorgrafik und der Thunderbolt-Grafik-Lösung funktionierte laut LaptopMag bei laufendem Windows per Plug&Play und ganz ohne Neustart. Sogar während eines Benchmark-Tests konnte zwischen den Grafik-Beschleunigern gewechselt werden und erwartungsgemäß lieferte die AMD-Radeon-Karte deutlich höhere Frameraten ab, als sie die Intel-GPU zustande bringen konnte.



Das gezeigte Konzept von Lucid ist freilich nicht vollkommen neu. Mehrere Hersteller haben im Laufe der letzten Jahre bereits versucht, die Grafik-Performance von schlanken und leichten Mobil-PCs mit einer externen Grafikkarten-Lösung aufzuwerten. Alle bisherigen Bemühungen ließen jedoch auf die ein oder andere Art und Weise zu wünschen übrig.

Die noch recht junge Thunderbolt-Schnittstelle bringt nun erstmals die nötige Bandbreite (10 Gigabit pro Sekunde) mit, um eine externe Anbindung einer Highend-Grafikkarte ohne relevante Leistungseinbußen zu ermöglichen. In der Theorie sind damit leistungsstarke Gaming-PCs im Ultrabook-Format nur wenige Monate entfernt. Was bislang aber noch fehlte, das ist ein Hersteller, der dieses Konzept zur Marktreife bringt und dazu eine solide Softwarebasis inklusive Treiber-Support liefern kann. Lucid könnte nun dieses Unternehmen sein, wobei MSI mit dem sogenannten GUS II bereits zu Jahresbeginn eine vergleichbare Thunderbolt-Lösung zeigte, welche aber damals noch in den frühen Kinderschuhen steckte. Außerdem ist es seither verdächtig ruhig um dieses Projekt geworden.

Laut den Angaben von LaptopMag befindet sich Lucids Thunderbolt-Grafik-Technologie trotz des funktionierenden Prototypen noch mitten in der Entwicklungsphase. Einen Termin für den Marktstart kann das Unternehmen daher nicht nennen.


Quelle:
 laptopmag.com



 


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