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Marktforscher: Absatz von x86-Prozessoren geht im 3. Quartal deutlich zurück
von Johannes Schaller am Sa, 10.11.2012 23:41 Uhr


In diesen Tagen veröffentlichen wieder diverse Marktforschungsunternehmen Berichte zu den aktuellen Trends der Technologie-Branche. So auch Mercury Research, die Zahlen zu den Entwicklungen im Marktsegment der x86-Prozessoren vorlegten, wie heise online berichtet. Das entscheidende, wenn auch nicht ganz überraschende Fazit der Analyse: Die Nachfrage im dritten Quartal 2012 ging bedeutend zurück.


Bild: Intel
Ivy Bridge Mobile-CPU

Der Chip-Gigant Intel konnte seinen Marktanteil zwar im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal von 80,6 auf 83,3 Prozent steigern, allerdings geschah dies praktisch alleinig auf Kosten von Konkurrent AMD, so der Bericht von Mercury Research. Der Hersteller von sogenannten Accelerated Processing Units (APUs) hält nur noch Anteile von 16,1 Prozent am Markt. Im Vorjahr waren es noch 18,8 Prozent gewesen. Die einzig noch verbliebene dritte Kraft im x86-CPU-Geschäft ist das Unternehmen VIA, die auf verschwindend geringe 0,6 Prozent Marktanteil kommen. Insgesamt ging der Absatz von x86-Prozessoren im dritten Quartal um 9 Prozent zurück, was es laut heise online seit über 10 Jahren nicht mehr gab.

Die Core-Prozessoren der dritten Generation (Ivy Bridge), die im April vorgestellt wurden, bescherten Intel laut den Marktforschern zumindest im Desktop-PC-Bereich gestiegene Absatzzahlen, während sowohl der Marktführer als auch AMD im Mobil-PC-Segment weniger Chips verkaufen konnten als noch im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Die Gründe für den Abwärtstrend des traditionellen CPU-Geschäfts macht Mercury Research in erster Linie an drei Faktoren fest: Zum einen nage der Smartphone- und Tablet-Boom stetig an den PC-Verkaufszahlen und beschere den in den Mobil-Geräten verbauten Prozessoren mit ARM-Architektur ein immenses Wachstum. Zum anderen sei der PC-Absatz in den Monaten von Anfang Juli bis Ende September besonders stagniert, weil viele Kunden den Marktstart von Windows 8 sowie das Erscheinen neuer Geräte abwarten wollten. Außerdem trage die globale Wirtschaftslage nicht dazu bei, die Menschen zum Kauf eines neuen Computers oder zum Aufrüsten des alten PCs zu bewegen.

Für die kommenden Quartale erwartet sich Mercury Research allerdings keine deutliche Verbesserung der Nachfrage-Situation im x86-Prozessor-Segment, wie heise online abschließend festhält.


Quelle:
 heise.de



 


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