Microsoft wird seinen altgedienten
Windows Live Messenger (früher auch als MSN Messenger bekannt) zu Gunsten von Skype einstellen. Das teilte das Unternehmen gestern mit. Erst vor einigen Wochen hatte der Softwarekonzern
Skype in der Version 6.0 veröffentlicht, die diverse Verbesserungen und neue Funktionen mit sich brachte, darunter die Möglichkeit eine Anmeldung bei dem Kommunikationsdienst auch mit einem Microsoft-Konto vorzunehmen. Das Technik-Blog
The Verge hatte am Montag erstmals von entsprechenden Plänen des Redmonder Softwarekonzerns berichtet, einen Tag später folgte die offizielle Bestätigung.
Für Microsoft ist es der nächste logische Schritt, um Skype zum „besten Kommunikationserlebnis für alle und überall“ zu machen, nachdem der Konzern den Dienst
im Juni 2011 übernommen hatte. Der Fokus liegt nach Angaben von Tony Bates, dem Leiter der Skype-Abteilung bei Microsoft, nun darauf, das Benutzererlebnis kontinuierlich zu verbessern und so einfach wie nur möglich zu machen.
Anwender, die bislang den Windows-Live-Messenger-Dienst nutzten, können sich in der aktuellen Skype-Version 6.0 auch mit ihrem Microsoft-Konto anmelden. Bestehende Kontakte werden dann automatisch in Skype übernommen und Skype- und Microsoft-Konto miteinander verknüpft.
Im ersten Quartal 2013 wird Microsoft den derzeitigen Planungen nach seinen alten, mittlerweile seit 1999 existierenden Instant-Messaging-Dienst einstellen und sich fortan voll und ganz auf Skype konzentrieren.