Microsoft hat die Beta-Phase von Outlook.com beendet und seinen runderneuerten Mail-Service somit ganz offiziell gestartet. Laut dem Softwareunternehmen ist der Dienst jetzt endgültig bereit für die ganz große Bühne.
Outlook.com wurde von Microsoft vor
rund sechs Monaten im Preview-Stadium online geschaltet. Ziel war es von Beginn an, den langjährig verfügbaren Webmail-Dienst Hotmail abzulösen und eine modernere, vom Design an Windows 8 angelehnte, Plattform bereitzustellen, mit der Nutzer von Konkurrenzangeboten wie Googles Gmail angelockt werden sollen.
Den offiziellen Angaben nach kann Outlook.com bereits 60 Millionen registrierte Nutzer vorweisen. Das liegt auch daran, dass Microsoft Hotmail-Anwender schon seit geraumer Zeit auffordert, zum neuen Angebot zu wechseln. Bislang konnten die Kunden jedoch selbst entscheiden, ob sie den Sprung zu Outlook.com machen wollen oder nicht. Ab sofort ändert sich das: Microsoft hat damit begonnen, Hotmail- automatisch in Outlook.com-Konten umzuwandeln.
Trotz dieses Vorgehens brauchen Hotmail-Nutzer aber keine Probleme durch den Datentransfer befürchten: Laut Microsoft ändert sich nichts an E-Mail-Adressen oder Passwörtern und Kontakte werden ebenfalls mit übernommen. Lediglich die Oberfläche des Mail-Dienstes sieht anders aus.
Im Vergleich zu Hotmail bietet
Outook.com keine bahnbrechenden Neuerungen und auch nicht deutlich mehr Funktionen. Die Plattform fügt sich allerdings optisch und im Hinblick auf die Verzahnung mit anderen Webdiensten (beispielsweie dem Cloud-Speicher SkyDrive) nahtlos in Microsofts aktuelle Gesamtstrategie ein. Die neue Oberfläche wirkt darüber hinaus aufgeräumt und reagiert flüssig.