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NEWS Nvidia GeForce GTX 670MX und 675MX
Nvidia bringt neue leistungsfähige Kepler-GPUs für Notebooks auf den Markt
von Johannes Schaller am Di, 02.10.2012 15:55 Uhr


Nvidia arbeitet weiter eifrig daran, Desktop- und Mobil-Versionen seiner aktuellen GPU-Generation mit dem Codenamen „Kepler“ in sämtlichen Marktsegmenten unterzubringen. Nach den Desktop-Grafikkarten GeForce GTX 660 Ti, GTX 660 und GTX 650 stellt der Grafikspezialist die Mobil-Grafikchips GeForce GTX 675MX und 670MX vor.


Ende März wurden im Notebook-Bereich zunächst einige Mittelklasse-GPUs mit dem abgespeckten Kepler-Chip GK107 präsentiert, im Juni folgte dann die mobile High-End-Grafikkarte GeForce GTX 680M auf Basis einer vollwertigen GK104-GPU, die beispielsweise auch bei den Desktop-Karten GTX 680, 670 und neuerdings 660 Ti zum Einsatz kommt.

Im Rahmen des Marktstarts von Kepler stellte Nvidia im Frühjahr allerdings nicht nur brandneue Chips vor, sondern auch Mobil-GPUs wie GeForce GTX 670M und GTX 675M, die noch auf der älteren Fermi-Architektur basieren. Diese Strategie bei der Namensgebung bringt den GPU-Hersteller nun in Schwierigkeiten und macht beim Finden neuer Bezeichnungen offenbar erfinderisch.

Link: Test des Schenker Notebook XMG P502 Pro (GTX 675M)
Link: Test des One M73-2N (GTX 680M)

Auch wenn GTX 670M und GTX 675M sicherlich keine langsamen GPUs sind, so klafft doch eine große Lücke zur GeForce GTX 680M was Energieeffizienz und rohe Power betrifft. Um dagegen etwas zu unternehmen, hat Nvidia die beiden neuen Mobil-Grafikprozessoren GeForce GTX 670MX und 675MX vorgestellt, die auf der Kepler-Architekur basieren.

Bei der GTX 675MX scheint derselbe schnelle GK104-Grafikchip Verwendung zu finden wie bei der GTX 680M. Im Fall der GTX 675MX sind aber nur fünf SMX-Einheiten aktiv, weshalb der Chip letztlich 960 CUDA-Kerne und nicht 1344 aufbieten kann. Außerdem können 4 GB GDDR5-VRAM über ein 256-Bit-Speicherinterface angebunden werden. Die Taktfrequenz des Grafikprozessors gibt Nvidia mit 600 MHz an, die des GDDR5-Speichers mit 1,8 GHz.

Die GTX 670MX dürfte hingegen auf dem GK106-Chip basieren, der beispielsweise auch auf der Desktop-Karte GeForce GTX 660 verbaut ist. Dieser Grafikprozessor verfügt ebenfalls über 960 CUDA-Kerne, kann jedoch nur 3 GB GDDR5-VRAM über ein 192-Bit-Speicherinterface ansprechen. Die Taktfrequenz der GPU beträgt laut Nvidia 600 MHz, der GDDR5-Speichers taktet mit 1,4 GHz.

Sowohl die GeForce GTX 675MX wie auch die GTX 670MX dürften ihre Fermi-Vorgänger GTX 675M und GTX 670M nach und nach in kommenden Notebooks ersetzen und sollten, dank neuer Kepler-Architetur, auch einen spürbaren Geschwindigkeitszuwachs bieten.

Kundenfreundlich ist Nvidias Namensgebung bei diesen Mobil-GPUs leider nicht. Anwender, die mit dem Kauf eines Gaming-Notebooks in naher Zukunft liebäugeln, sollten daher einen sehr genauen Blick auf die Typenbezeichnung der verbauten Grafikkarten werfen, um auch tatsächlich ein Exemplar mit Kepler-Architekur zu erwischen.


Quelle:
 geforce.com



 


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