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NEWS Nvidia GeForce 700M Serie
Nvidia präsentiert neue Notebook-GPUs der GeForce-700M-Serie
von Johannes Schaller am Mo, 01.04.2013 15:01 Uhr


Während AMD im Zuge der CES 2013 die Auslieferung seiner Radeon-HD-8000M-Serie ankündigte, hielt sich Nvidia bedeckt und deutete die eigene GeForce-700M-Serie zunächst nur zaghaft mit der unauffälligen Einführung der Modelle GeForce 710M und GeForce GT 730M an. Heute nun präsentiert der kalifornische Chip-Spezialist ganz offiziell eine neue Notebook-GPU-Kollektion für das Performance- und Mainstream-Segment.


Mit der GeForce-700M-Serie will Nvidia seine starke Position im Notebook-Markt weiter ausbauen und setzt dabei auf ein Line-up, das vom Einsteiger-Notebook bis hin zum leistungsfähigen, schlanken Premium-Ultrabook eine passende GPU bereithält. Im Bereich des Ethusiast- beziehungsweise Gaming-Segments ändert sich jedoch vorerst nichts. Von der GeForce GTX 660M bis zur GeForce GTX 680M werden die bereits bekannten Kepler-Modelle in dieser Produkt-Kategorie weiterhin verkauft.

Insgesamt sind es fünf neue GPU-Varianten, die Nvidia heute für den Notebook-Markt präsentiert: GeForce GT 750M, GeForce GT 745M, GeForce GT 740M sowie GeForce GT 735M und schließlich die GeForce GT 720M. Die Grafikchips werden zum Teil bereits an Notebook-Hersteller ausgeliefert und dürften somit demnächst in neuen Geräten zu finden sein. Ab Mitte 2013 soll die GeForce-700M-Serie auch in Kombination mit Intels kommender CPU-Generation „Haswell“ zum Einsatz kommen. Dank höherer Chip- und Speicher-Taktraten verspricht sich Nvidia im Vergleich zu entsprechenden GeForce-600M-Modellen Performance-Steigerungen von 15 - 25 Prozent.

Hier ein Überblick der aktuellen Nvidia GeForce 700M Serie:

GeForce 710M: Fermi (28 nm); GPU-Cores 96; GPU-Taktrate bis zu 800 MHz; kein GPU-Boost; Speicher-Taktrate bis zu 900 MHz; Speicher-Interface bis zu 2GB DDR3-RAM; Speicherbandbreite bis zu 64-bit;

GeForce GT 720M: Fermi (28 nm); GPU-Cores 96; GPU-Taktrate bis zu 938 MHz; kein GPU-Boost; Speicher-Taktrate bis zu 1000 MHz; Speicher-Interface bis zu 2GB DDR3-RAM; Speicher-Bandbreite bis zu 64-bit;

GeForce GT 730M: Kepler (28 nm); GPU-Cores 384; GPU-Taktrate bis zu 719 MHz; unterstützt GPU-Boost; Speicher-Taktrate bis zu 1000 MHz; Speicher-Interface bis zu 2GB DDR3-RAM; Speicherbandbreite bis zu 64-bit;

GeForce GT 735M: Kepler (28 nm); GPU-Cores 384; GPU-Taktrate bis zu 889 MHz; unterstützt GPU-Boost; Speicher-Taktrate bis zu 1000 MHz; Speicher-Interface bis zu 2GB DDR3-RAM; Speicherbandbreite bis zu 64-bit;

GeForce GT 740M: Kepler (28 nm); GPU-Cores 384; GPU-Taktrate bis zu 980 MHz; unterstützt GPU-Boost; Speicher-Taktrate bis zu 2500 MHz; Speicher-Interface bis zu 2GB DDR3- oder GDDR5-RAM; Speicherbandbreite bis zu 128-bit;

GeForce GT 745M: Kepler (28 nm); GPU-Cores 384; GPU-Taktrate bis zu 837 MHz; unterstützt GPU-Boost; Speicher-Taktrate bis zu 2500 MHz; Speicher-Interface bis zu 2GB DDR3- oder GDDR5-RAM; Speicherbandbreite bis zu 128-bit;

GeForce GT 750M: Kepler (28 nm); GPU-Cores 384; GPU-Taktrate bis zu 967 MHz; unterstützt GPU-Boost; Speicher-Taktrate bis zu 2500 MHz; Speicher-Interface bis zu 2GB DDR3- oder GDDR5-RAM; Speicherbandbreite bis zu 128-bit;

Bis auf die beiden GPU-Varianten GeForce 710M und GeForce GT 720M basiert das gesamte GeForce-700M-Line-up auf Nvidias modernster und energie-effizientester Chiparchitektur „Kepler“. Alle Modelle (inklusive den Fermi-Versionen) werden im 28-Nanometer-Verfahren hergestellt und bieten die typischen Features einer aktuellen GeForce-GPU, darunter Unterstützung für CUDA, OpenCL, PhysX und 3D Vision sowie Optimus. Die Optimus-Technologie wird von Nvidia durch Treiber-Updates weiter verbessert und sorgt dafür, dass im Notebook automatisch je nach Anwendungsszenario zwischen dedizierter GPU und der integrierten Grafikeinheit einer Intel-CPU umgeschaltet wird. Das kann den durchschnittlichen Strombedarf eines Mobil-PCs deutlich reduzieren und somit für längere Akku-Laufzeiten sorgen.

Ein weiteres Software-Feature, das Nvidia im Zusammenhang mit der Vorstellung der GeForce-700M-Serie ganz besonders heraushebt ist GeForce Experience. Dieses Programm wird für GeForce-Nutzer seit Ende Januar 2013 zum Download angeboten und soll dabei behilflich sein, möglichst schnell und einfach die optimalen Spieleinstellungen für ein bestimmtes System zu ermitteln. Für erfahrene PC-Spieler ist dieses Tool weniger interessant, doch für den ganz normalen Gelegenheitszocker, der nur wenig mit Begriffen wie Anti-Aliasing (AA) oder Screen Space Ambient Occlusion (SSAO) anfangen kann, liefert Nvidia mit GeForce Experience ein gutes Hilfsmittel, um die bestmögliche Spiele-Erfahrung - gemessen an der Leistungsfähigkeit der vorhandenen Hardware - zu erleben.

Darüber hinaus spendiert der Chip-Hersteller seinen Mobil-Grafikprozessoren ab der GeForce GT 730M eine ganz neue Funktion: GPU Boost 2.0. Dieser Turbo-Modus ist vergleichbar mit der Technologie, die bereits bei Nvidias Desktop-GPUs zum Einsatz kommt, wurde allerdings speziell für die Verwendung in Notebooks optimiert. GPU-Boost übertaktet den Grafikchip bei Bedarf automatisch innerhalb eines vorgegebenen Energie- und Wärme-Budgets, um etwa bei Spielen mehr Gesamtleistung aus dem System herauszuholen.


Die Art der Implementierung ist jedem Geräte-Hersteller selbst überlassen, wodurch die maximalen GPU-Boost-Frequenzen für ein und dasselbe GPU-Modell von Notebook zu Notebook unterschiedlich ausfallen können. Nvidia geht davon aus, dass die Taktrate um bis zu 15 Prozent gesteigert werden kann.

Sämtliche namhafte Notebook-Hersteller wollen laut Nvidia neue Geräte mit GPU-Modellen der GeForce-700M-Serie vorstellen, wovon explizit die Unternehmen Acer, Asus, Dell, HP, Lenovo, MSI, Samsung, Sony and Toshiba von den Kaliforniern aufgeführt werden.



 


Kommentare zum Artikel ( 4 Antworten )
Zur Diskussion im Forum

AW: Nvidia GeForce 700M Serie - Nvidia präsentiert neue Notebook-GPUs der GeForce-700M-Serie
von SCARed am Di, 02.04.2013 11:27 Uhr

über weite strecken wäre man las konsument ja schon froh, wenn
man denn die tatsächlichen technischen daten bekommen würde.
aber über gaaaanz weite strecken wäre man ohne testseiten wie
NBJ total aufgeschmissen, weil am NB allerhöchstens der name
der grafikkarte dransteht. taktraten und/oder
speicherbestückung? weiß kein mensch, fragt man den support des
herstellers...
AW: Nvidia GeForce 700M Serie - Nvidia präsentiert neue Notebook-GPUs der GeForce-700M-Serie
von Johannes Schaller am Mo, 01.04.2013 22:58 Uhr

Das Ganze ist mal wieder wirklich sehr verwirrend. Zu beachten
ist vor allem, dass Nvidia praktisch ausschließlich "bis zu"
Angaben macht. Es bleibt damit den Notebook-Herstellern
überlassen, die GPUs mit Spezifikationen zu betreiben, die am
besten zu ihren Design-Überlegungen passen. Eine konkrete
Erklärung dafür, warum der maximale Takt der GeForce GT 740M so
hoch...
AW: Nvidia GeForce 700M Serie - Nvidia präsentiert neue Notebook-GPUs der GeForce-700M-Serie
von maxihaase am Mo, 01.04.2013 17:56 Uhr

Der "normale" Kern/Shadertakt der 750M ist deutlich höher: 967
vs 810 MHz. Es ist aber noch eine zweite Version der 740M
denkbar: Mit dem GK 208 - Chip statt dem GK 107. Die könnte
dann höher takten. Dafür hätte sie dann nur eine
64-Bit-Speicheranbindung statt den 128 Bit der Version mit dem
GK 107... Aber wirklich clever ist die Namensgebung in der
Tat nicht. :eek:

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