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NEWS Nvidia Tegra-Roadmap
Nvidia spricht über kommende Tegra-Generationen ''Logan'' und ''Parker''
von Johannes Schaller am Mi, 20.03.2013 17:07 Uhr


Auf der GPU Technology Conference (GTC) 2013 hat der Nvidia-CEO Jen-Hsun-Huang frische Details zu kommenden Mobilprozessoren der Tegra-Familie bekannt gegeben. Demnach soll 2014 ein neuer Tegra-Prozessor, der aktuell unter dem Codenamen "Logan" entwickelt wird, auf den Markt kommen. Logan wird damit der direkte Nachfolger des Anfang des Jahres vorgestellten Highend-SoCs Tegra 4 sein. Ein weiteres Jahr später, also 2015, will Nvidia dann einen Chip namens "Parker" fertiggestellt haben, der die bis zu 100-fache Rechenleistung eines Tegra-2-Prozessors aufweisen soll.


Wie das Technik-Magazin Ars Technica informiert, wird Nvidia mit Logan im nächsten Jahr erstmals ein SoC präsentieren, das modernste GPU-Technologie integriert. Bislang konnte der Chip-Spezialist zwar Jahr für Jahr die Grafik-Performance seiner Tegra-Familie steigern, doch sowohl technisch als auch leistungsmäßig sind diese Prozessoren meilenweit entfernt von aktuellen GPUs in Notebooks, geschweige denn Desktop-PCs. Mit Logan ändert sich das insofern, als dass der Chip eine Grafikeinheit besitzt, die auf der Kepler-Architektur basiert, welche auch bei GeForce-600-GPUs Verwendung findet.

Die integrierte GPU von Logan soll somit sämtliche Programmierschnittstellen aktueller GeForce-Grafikeinheiten unterstützen, darunter etwa CUDA 5, OpenGL 4.3 oder auch PhysX, so Ars Technica, womit viele Grafik-Funktionen, die aktuell nur auf PCs möglich sind, künftig auch auf Smartphones und Tablets realisierbar werden.

Zum Aufbau der Recheneinheit von Logan machte Nvidia nicht sehr viele Angaben, außer dass es sich grundsätzlich um ein ähnliches Design handelt wird, wie schon bei Tegra 4 und Tegra 3. Demnach werden wohl wieder vier leistungsfähige ARM-Cortex-basierte CPU-Kerne mit einem einzelnen, besonders stromsparenden "Companion-Core" kombiniert, um den Energieverbrauch unter geringer Last möglichst niedrig zu halten. Im Verlauf dieses Jahres will Nvidia weitere Details zu Logan verraten, der Marktstart könnte irgendwann in der ersten Jahreshälfte 2014 erfolgen.

Für 2015 plant der Chip-Hersteller die Vorstellung des Logan-Nachfolgers Parker fest ein, so Ars Technica. Auch dieser Prozessor wird wieder eine möglichst fortschrittliche Grafikeinheit zu bieten haben, welche dann auf der Maxwell-Architektur basiert, die 2014 Kepler im Notebook- und Desktop-PC-Bereich ablösen soll.

Weiter heißt es in dem Ars-Technica-Artikel, Parker soll in einem ähnlichen Herstellungsprozess gefertigt werden, wie ihn aktuell Intel für seine Ivy-Bridge-Prozessoren (22 Nanometer) einsetzt, was im Jahr 2015 allerdings eine Strukturbreite von 16 Nanometer bedeuten könnte.

Darüber hinaus soll Parkers CPU-Teil nicht mehr direkt auf einem ARM-Cortex-Design beruhen, sondern eine komplette Eigenentwicklung Nvidias sein, die allerdings weiterhin den ARM-Befehlssatz verwendet. Die Arbeiten an den CPU-Kernen wird laut Ars Technica unter dem Codenamen "Project Denver" vorangetrieben. Apple und Qualcomm entwickeln ihre Mobilprozessoren auf vergleichbare Weise.

Über die Fähigkeiten von Project Denver ist bislang kaum etwas bekannt, nur dass es sich um 64-Bit-Architektur handeln soll. Ars Technica spekuliert also, das entsprechende Chips später auch in Servern zum Einsatz kommen könnten.


Quelle:
 arstechnica.com



 


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