Zur Startseite
HomeNews > Nvidias GPU-Pläne
NEWS Nvidias GPU-Pläne
Nvidia zeigt neue GPU-Roadmap, kündigt Grafikprozessor ''Volta'' an
von Johannes Schaller am Do, 21.03.2013 02:46 Uhr


Auf der GPU Technology Conference (GTC) 2013 sprach Nvidia-CEO Jen-Hsun Huang nicht nur über kommende Mobilprozessoren der Tegra-Familie sondern natürlich auch über künftige GPU-Architekturen, die nach wie vor das Kern-Geschäft des kalifornischen Chip-Spezialisten repräsentieren. 2014 wird demnach der Nachfolger, der aktuell verwendeten Kepler-GPU-Architektur (GeForce-600-Serie) auf den Markt kommen, den Nvidia mit dem Codenamen "Maxwell" bezeichnet. Nach Maxwell soll vermutlich irgendwann 2016 dann das GPU-Design namens "Volta" folgen, zu welchem die Chip-Schmiede auf der GTC erstmals Details bekannt gab.


Zunächst lässt sich ganz allgemein festhalten, dass Nvidia im Laufe der nächsten zwei Jahre seine GPUs und SoC-Lösungen (Tegra-Familie) enger zusammenführen will. Beide Entwicklungsbereiche sollen voneinander profitieren und Ideen miteinander austauschen, wie Ars Technica informiert. GPUs sollen dadurch immer weiter zu hochintegrierten Chip-Paketen mit vielseitigen Einsatzmöglichkeiten werden, während Tegra-SoCs, neben den zu erwartenden Leistungssteigerungen, Grafikeinheiten spendiert bekommen, die auf derselben Architektur basieren wie ihre Pendants für den klassischen PC-Markt.

Laut einer neuen GPU-Roadmap von Nvidia, die auch in dem Ars-Technica-Artikel zu sehen ist, wird die Kepler-Architektur noch bis ins Jahr 2014 hinein aktuell bleiben, bis sie dann von Maxwell abgelöst wird. Von Maxwell ist, wie bei jedem Wechsel zwischen GPU-Generationen, abermals ein Performance-Sprung zu erwarten. Wie hoch der ausfallen wird, dazu schweigt Nvidia allerdings noch. Einen anderen interessanten Aspekt der neuen Architektur verrät Huang aber, wie bei Ars Technica zu lesen ist. Maxwell soll ein Feature mit sich bringen, das Nvidia als "unified virtual memory" bezeichnet. Laut dem Technik-Magazin lässt sich diese Technologie grob so beschreiben, dass sie es zum einen der GPU ermöglicht, auf den "normalen" Arbeitsspeicher eines PCs zuzugreifen und zum anderen der CPU, den schnellen GDDR5-VRAM der Grafikkarte zu nutzen. Der gesamte verfügbare Speicher in einem PC-System könnte also somit sowohl von CPU, als auch von GPU je nach Anwendungsszenario verwendet werden. Wie die praktische Umsetzung dieser Technologie aber im Detail erfolgen soll, darauf ging Nvidia noch nicht ein.

Wer den Blick ein paar Jahre in die Zukunft schweifen lässt, findet auf der GPU-Roadmap von Nvidia die brandneue Architektur namens "Volta". Der Chip-Spezialist macht zwar bislang keine Angaben dazu, wann Volta-GPUs auf dem Markt erscheinen werden, doch ist anhand der aktuell zweijährigen Entwicklungszyklen des Unternehmens auf das Jahr 2016 zu schließen. Mit dem Maxwell-Nachfolger will sich Nvidia offenbar vor allem dem Thema Speicherbandbreite widmen. Laut Ars Technica soll der Transferweg deutlich reduziert werden, den Daten zwischen GPU und Speicher zurücklegen müssen. Dies will das Unternehmen unter anderem durch "stacked DRAM" erreichen, also direkt auf dem GPU-Die aufsetzenden Speicher. Der Nvidia-Chef sprach auf der Konferenz von einer Speicherbandbreite von 1 Terabyte pro Sekunden, die durch diese Technologie möglich würde. Zum Vergleich: Aktuell kommt selbst Nvidias leistungsfähigste Desktop-Grafikarte, die auf den Namen GeForce Titan hört, "nur" auf einen Speicherdurchsatz von 288,4 Gigabyte pro Sekunde.


Quelle:
 arstechnica.com



 


Kommentare zum Artikel ( 0 Antworten )
Zur Diskussion im Forum


NEWS
Montag, 30.12.2013
Freitag, 27.12.2013
Montag, 23.12.2013
Freitag, 20.12.2013
Donnerstag, 19.12.2013
Mittwoch, 18.12.2013
Dienstag, 17.12.2013
Montag, 16.12.2013
Freitag, 13.12.2013
Donnerstag, 12.12.2013
Seite 1 von 194: 
1
...