Wie heise online vor einigen Tagen berichtete, haben der hoch verschuldete japanische Konzern Sharp und der US-amerikanische Mobilfunk-Chip-Spezialist Qualcomm eine strategische Partnerschaft vereinbart. Laut Sharps eigenen Angaben wird Qualcomm dabei insgesamt bis zu 9,9 Milliarden Yen (rund 92,3 Millionen Euro) investieren.
Weiter heißt es in dem Bericht, dass die beiden Unternehmen im Display-Bereich zusammenarbeiten wollen. Zu diesem Zweck werde die Qualcomm-Tochter Pixtronix gemeinsam mit Sharps Entwicklungsabteilung an Panels der nächsten Generation werkeln.
Dem Elektronikkonzern Sharp steht laut heise online aufgrund anhaltender Verluste das Wasser bis zum Hals. Um den Fortbestand des Unternehmens zu sichern, würden die Japaner vor allem auf neuartige Displays mit der sogenannten
IGZO-Technik setzen, die eine bessere Bildqualität und geringere Panel-Dicke bei vermindertem Energiebedarf bieten könnten.
Darüber hinaus wirbt Sharp offenbar um weitere Investoren. Angeblich befindet sich das Unternehmen auch mit Intel und Dell in fortgeschrittenen Verhandlungen um ein finanzielles Engagement, so heise online. Schon
im März 2012 hatten die Japaner versucht, den Auftragsfertiger Foxconn als Partner zu gewinnen, doch derlei Pläne scheiterten letztendlich am zu hohen Wertverlust der Sharp-Aktien.