Samsung stellt in Deutschland ab sofort ein Update für das Tablet Galaxy Note 10.1 und das Smartlet
Galaxy Note 2 bereit, das die
Android-Sicherheitslücke schließt, die im Zusammenhang mit den Samsung-Prozessoren der Exynos-4000-Serie entdeckt worden war. Das berichtet unter anderem Golem.de.
Mitte Dezember machten erstmals Berichte über das Sicherheitsleck bei Samsung-Geräten mit Exynos-4000-SoC die Runde, welche der südkoreanische Elektronikkonzern kurz darauf auch
bestätigte. Hacker hatten nachweisen können, dass Treiber für die Prozessoren Exynos 4210 und 4412 eine Schwachstelle im Programmcode enthalten, durch die es potentiellen Angreifern möglich wird, Root-Rechte des Android-Systems zu erlangen und somit etwa Schadsoftware auf entsprechenden Galaxy-Geräten auszuführen. Betroffen von dem Problem sind die eingangs genannten Galaxy Note 10.1 und Galaxy Note 2, aber auch die Smartphones Galaxy S3, Galaxy S2 und Galaxy Note.
Link: Test des Samsung Galaxy Note 10.1
Link: Test des Samsung Galaxy S3
Laut Golem.de erhalten nun das Galaxy Note 10.1 (bislang nur das Modell GT-N8000 mit Mobilfunk-Modul) und das Galaxy Note 2 ein Update, das die Sicherheitslücke schließen soll. Nach der erfolgreichen Aktualisierung meldet sich Android auf beiden Modellen mit der Versionsnummer 4.1.2. Nutzer des Tablets und des Smartlets sollten automatisch über die Verfügbarkeit des Software-Flickens informiert werden.
Wann die beliebten Galaxy-Smartphones S3 und S2 in Deutschland einen entsprechenden Sicherheitspatch erhalten, hat Samsung bislang nicht kommuniziert. Das Unternehmen versprach allerdings vor gut drei Wochen, möglichst schnell auf das Problem zu reagieren.