Sony Mobile hat vor einigen Tagen auf seinem Blog neue Informationen zu den Update-Plänen für Xperia-Smartphones veröffentlicht. Demnach sollen diverse Android-Geräte ab Februar/März 2013 ein Update auf Android 4.1 alias „Jelly Bean“ erhalten und weitere Modelle in den nachfolgenden Wochen und Monaten mit der Software-Aktualisierung versorgt werden.
Der schlechte Teil der Sony-Ankündigung vorne weg: Smartphones wie dem
Xperia U, Xperia miro, dem
Xperia sola und dem Xperia tipo wird der Versionssprung auf „Jelly Bean“ verwehrt. Besitzer müssen also hier bei Android 4.0 „Ice Cream Sandwich“ bleiben, obwohl keines der genannten Smartphones älter ist als ein Jahr. Der Grund für diese Entscheidung scheint hauptsächlich in der RAM-Ausstattung begründet, da so gut wie kein Android-Geräte mit 512 Megabyte Arbeitsspeicher oder weniger Android 4.1 spendiert bekommt.
Die Riege der Modelle, die ein Jelly-Bean-Update erhalten, wird angeführt von den aktuellen Sony-Flaggschiffen
Xperia T, Xperia TX und Xperia V. Ab Februar 2013 will der Hersteller mit der Verteilung der neuen OS-Version für diese Exemplare beginnen, gefolgt von Aktualisierungen für die Smartphones Xperia P, Xperia J und Xperia Go Ende März. Für das Xperia S, Xperia SL, Xperia ion und Xperia acro S nennt Sony keinen bestimmten Zeitraum, sondern gibt lediglich an, diese Smartphones würden in den Wochen danach versorgt.
Bis auf das Xperia Go und das Xperia J haben alle Smartphones, die ein Jelly-Bean-Update bekommen sollen, mindestens 1 Gigabyte RAM. Gegenüber
The Next Web gab ein Sony-Sprecher zu verstehen, die Qualität der Android-Benutzererfahrung auf Xperia-Smartphones hänge von diversen Faktoren ab, darunter die Display-Auflösung, das verbaute SoC (System on a Chip) sowie die RAM-Ausstattung. Bei Modellen wie dem Xperia tipo, Xperia miro, Xperia U oder dem Xperia sola konnte der Hersteller eigenen Angaben nach keine zufriedenstellende Benutzererfahrung unter Android 4.1 "Jelly Bean" sicherstellen, weshalb diese Modelle auf das Betriebssystem verzichten müssen.
Sony teilt außerdem mit, dass die Updates in Wellen verteilt werden. Das heißt, Xperia-Geräte in unterschiedlichen Regionen der Erde erhalten die neue Software-Version nicht alle gleichzeitig, sondern je nach Markt und Mobilfunkbetreiber in zeitversetzten Intervallen.