Die Deutsche Telekom schreitet voran mit dem Ausbau ihres LTE-Mobilfunknetzes in den Ballungszentren der Republik. Nachdem das Unternehmen die LTE-Initiative in Köln begonnen hatte, ist nun Frankfurt als zweite Großstadt an der Reihe.
Die Webseite heise online berichtet, die Telekom wolle in 100 deutschen Städten LTE-Mobilfunknetze aufbauen, die alle im 1,8-Gigahertz-Frequenzbereich arbeiten werden. Die begehrten 800-Megahertz-Frequenzen, welche schnellere und stabilere Funkverbindungen ermöglichen, würden bisher nur für vereinzelte Gebiete verwendet, denen es an einer ordentlichen DSL-Anbindung fehlt. Das deckt sich mit den Angaben anderer Quellen, wie etwa der
Webseite 4g.de.
In Frankfurt sind laut dem heise-online-Bericht in der Innenstadt bereits LTE-Verbindungen möglich, der Ausbau des Netzes ist aber noch nicht abgeschlossen. In den nächsten Wochen sollen auch andere Stadtteile die schnelle Mobilfunk-Anbindung bekommen. Bis dahin müssten die Netzteilnehmer weiter mit UMTS oder bestenfalls HSPA+ (bis zu 42,2 Megabit pro Sekunde im Downstream) vorlieb nehmen, wie die Telekom es formuliert.
Der Mobilfunk-Standard LTE (Long Term Evolution) bietet derzeit eine maximale Datentransferrate von bis zu 100 Megabit pro Sekunde im Downstream, optimale Bedingungen vorausgesetzt. Um eine Verbindung ins LTE-Netz realisieren zu können müssen Interessierte ein LTE-Modem kaufen. Bei der Telekom gibt es da etwa den LTE-Speedstick, ein USB-LTE-Modem, das zusammen mit einem entsprechenden Mobilfunk-Tarif PC oder Notebook mit High-Speed-Internet via Funk versorgt.