Statt innovativer Hardware folgt Samsung mit dem N230 alten Prinzipien. Hier stehen essenzielle Netbookeigenschaften, wie
eine lange Akkulaufzeit und ein gutes Display, im Vordergrund.
So kommt auch in diesem Netbook
ein Intel Atom N450 Prozessor zum Einsatz, dessen Tage wohl trotz der neuen Atom Generationen noch nicht gezählt sind. Dazu gesellen sich
1 GB Arbeitsspeicher und eine 250 GB Festplatte.
Von Samsung angepriesen wird beim N230 vor allem das 10,1 Zoll Display. Es verfügt über 1024x600 Pixel Standardauflösung und
setzt auf LED-Technologie. Die matte Oberfläche des Bildschirms erweitert den
Einsatzbereich des Geräts auch nach draußen in den Park oder auf den Balkon.
Zur Verbindungsausstattung des N230 können
WLAN Draft N und Bluetooth 3.0 gezählt werden. Mit einer 100 MBit Lan-Buchse ist das Netbook
für eine direkte Kabelverbindung eher ungeeignet. Auch die Anschlüsse sind hier sehr dezent gesetzt. Ein
4in1 Kartenleser und 3 USB 2.0 Anschlüsse müssen dem Nutzer ausreichen.
Das eigentliche Ass im Ärmel des N230 ist der verbaute Akku. Wahlweise kann dieser auf 6 Zellen aufgestockt werden um somit
bis zu 13 Stunden laut Herstellerangaben zu halten. Vor Allem vielreisenden Personen dürfte dieses Argument ins Auge stechen.
Das kleine Samsung Netbook wird
ab Juli 2010 in Deutschland den Besitzer für 449 Euro wechseln. In diesem Preissegment liegen
auch einige 13 Zoll Subnotebooks mit stärkeren Prozessoren, allerdings ohne mattes Display und 13 Stunden Akkulaufzeit.
Für ca. 100 Euro weniger hat Samsung auch das N220 Plus im Angebot. Mit den selben Hardwarekomponenten (mattes Display, 6-Zellen Akku,...) kostet das 10,1-Zoll Netbook satte 100 Euro weniger als das N230. Zusätzlich kann das N220 in der 'Plus'-Version mit integriertem UMTS bestechen.
Link:
News zum Samsung N220 Plus