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NEWS Tomb Raider PC-Version
Tomb Raider bereitet GeForce-GPUs Probleme - Nvidia arbeitet an Lösung
von Johannes Schaller am Fr, 08.03.2013 02:04 Uhr


Seit wenigen Tagen ist der neue Action-Adventure-Titel Tomb Raider vom Entwicklerstudio Crystal Dynamics und Publisher Square Enix für die Konsolen von Sony und Microsoft sowie Windows-PCs erhältlich. Das Spiel ist als radikaler Neuanfang der bekannten Tomb-Raider-Serie angelegt und erzählt die Geschichte einer noch sehr jungen Lara Croft, die nach einem Schiffsunglück ihr erstes großes Abenteuer bestehen muss. Leider stellte sich jedoch kurz nach dem Verkaufsstart heraus, dass die PC-Version von Tomb Raider diversen Nutzern einer GeForce-Grafikkarte von Nvidia Schwierigkeiten bereitet. Diese reichen laut Foren-Beiträgen von Programmabstürzen bis hin zu schlechter Performance. Nvidia hat sich bereits zu dem Thema geäußert und versprochen, zusammen mit dem Entwicklerteam an einer Lösung zu arbeiten, wie Jostiq informiert. Bis dahin rät der GPU-Spezialist Spielern sogar dazu, Tomb Raider nicht zu testen.


Laut Aussage von Nvidia-Mitarbeiter Andrew Burnes konnte man auf PC-Systemen mit GeForce-GPU erhebliche Leistungs- und Stabilitätsproblemen reproduzieren, wenn Tomb Raider mit höchsten Grafikeinstellungen gestartet wird.

Burnes entschuldigt sich daher bei allen GeForce-Nutzern für die Unannehmlichkeiten, gibt jedoch gleichzeitig zu verstehen, dass Nvidia den finalen Programmcode des Spiels erst wenige Tage vor dem offiziellen Verkaufsstart erhalten habe und somit nicht mehr rechtzeitig auf anfallende Probleme, wie die unzureichende Stabilität, Bildqualität oder niedrigen Frameraten reagieren konnte.

Zur Info: Die PC-Version von Tomb Raider ist Teil von AMDs Gaming-Evolved-Programm und wurde daher während der Entwicklungsphase vorrangig für Radeon-Grafikchips optimiert. AMD stellte kurz vor der Markteinführung des Spiels darüber hinaus eine brandneue Grafiktechnologie namens TressFX vor, die in Tomb Raider erstmals zum Einsatz kommt und die Darstellung von menschlichem Haar erheblich verbessern soll.

Wie sich jetzt im fertigen Spiel herausstellt, funktioniert TressFX nur mit erheblichen Leistungseinbußen - selbst beim Einsatz von Radeon-GPUs - und außerdem ist ein Teil der Spielergemeinde gar nicht in der Lage, die gekaufte Software wie gewünscht zu nutzen.

Wie Nvidia versichert, arbeitet man jetzt mit den Entwicklern von Crystal Dynamics eng zusammen, um eine Lösung für alle auftretenden Probleme des Spiels im Zusammenhang mit GeForce-GPUs zu finden. Mit einem Treiber-Update alleine wird es den Aussagen nach aber nicht getan sein, sondern es sind wohl auch Änderungen am Programmcode von Tomb Raider nötig.

Leider gibt es aktuell keine Informationen darüber, wie lange sich Betroffene in etwa gedulden müssen bis Tomb Raider auch zusammen mit Nvidia-Hardware ordnungsgemäß funktioniert.


Quelle:
 joystiq.com
 geforce.com



 


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