Das japanische Traditionsunternehmen Toshiba hat seinen Finanzbericht für den Zeitraum von Oktober bis Dezember 2011 vorgelegt und muss darin Verluste eingestehen. Die Japaner führen diesen Jahresabschnitt in ihrer Unternehmensbilanz als drittes Geschäftsquartal 2011, das vierte Geschäftsquartal sowie das Geschäftsjahr 2011 werden für Toshiba demnach am 31. März enden.
Die vorgelegten Zahlen bieten für den Konzern wenig Grund zu Optimismus. Toshiba musste im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum einen Umsatzrückgang von 9,3 Prozent auf 14,4 Milliarden Euro verbuchen. Damit verabschiedete sich das Unternehmen zugleich aus der Gewinnzone und verzeichnete Verluste in Höhe von 106 Millionen Euro. Im dritten Geschäftsquartal des Jahres 2010 standen unter dem Strich noch Überschüsse von 124 Millionen Euro.
Als Hauptgründe für das schwache Ergebnis im Jahresabschlussgeschäft führte Toshiba die unsichere wirtschaftliche Lage einiger europäischer Länder sowie der USA auf und beklagte die Aufwertung des Yen. Zudem bezeichnete das Unternehmen, wie auch andere Branchenvertreter, die negativen Auswirkungen der
Flutkatastrophe in Thailand als beträchtlich. Durch die Jahrhundertflut im Oktober 2011 wurde die Festplattenproduktion in dem asiatischen Land erheblich einschränkt, daraus resultierend explodierten die Preise und die Nachfrage am PC- und Notebook-Markt verminderte sich deutlich.
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Für das gesamte Geschäftsjahr 2011 prognostiziert Toshiba nun einen Umsatzrückgang von 3 Prozent. Gewinne sollen sogar um mehr als 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr abfallen und damit nicht über einen Wert von 651 Millionen Euro hinausgehen.