Tablets erfreuen sich großen Anklangs in unserer Gesellschaft. Doch ein anderer technischer Begleiter ist bereits auf der Überholspur – die Ultrabooks. Intel ist zuversichtlich über die ultraflachen Notebooks, auch wenn die Ultrabook-Verkäufe bisher nur zähflüssig vorangegangen sind. Der Grund dafür ist der Preis, der bisweilen um die 1000 € liegt.
Eine Studie von Juniper zeigt jedoch nun, dass Intel zu Recht keine Angst um ihr Produkt haben muss. Bis zum Jahr 2016 steigt die Verkaufsrate der Ultrabooks dreimal schneller, als die der Tablets. Tablets haben aber einen soliden Vorsprung, weswegen Tablet-Hersteller 2016 253 Millionen Geräte absetzen werden - bei 178 Millionen gleichzeitig verkauften Ultrabooks. Ein Grund für den Anstieg ist der bevorstehende Preisfall, der sich dieses Jahr bei den Ultrabooks einstellen wird.
Man bedenke jedoch: Eine Studie muss nicht eintreten. Immerhin steht dieses Jahr das
iPad 3 bevor, das den Tablet-Markt von Neuem beflügeln wird. Ein weiterer Faktor, der jetzt noch nicht komplett einzuschätzen ist
Windows 8. Das Betriebssystem wird nicht nur für PCs herauskommen, sondern auch für Tablets und Windows Phones.
Juniper schätzt, dass die Netbook-Absatzzahlen bis 2016 auf ein Drittel ihres heutigen Werts sinken werden. Tablets und auch Ultrabooks nähmen den Mini-Notebooks Marktanteile ab. Jedoch ganz in der Versenkung werden die Netbooks nicht verschwinden, da sie im Gegensatz zu Tablets und Ultrabooks einen Vorteil haben. Sie sind billig. Solange es nicht Ultrabooks für 350 Euro gibt, wird es auch noch Netbooks geben.