Ein großer Pinguin auf
Steams Info-Seite deutet das an, worauf so mancher Linux-Fan vielleicht insgeheim seit Jahren wartet: Die digitale Spieledistributionsplattform Steam von Valve Software bekommt einen offiziellen Linux-Client und dessen Entwicklung befindet sich gerade im Beta-Stadium. Nutzer des Open-Source-Betriebssystems sind ab sofort eingeladen sich am offenen Beta-Test zu beteiligen und den Steam-Client für Linux zu installieren.
Bereits
im vergangenen Oktober hatte Valve erstmals konkret über Steam für Linux gesprochen und eine geschlossenen Beta Anfang November für ausgewählte Anwender gestartet. Jetzt ist der Service für jedermann auch über Linux nutzbar, inklusive der Fernseh-gerechten Benutzeroberfläche
Big Picture. Einzige Einschränkung ist, dass derzeit lediglich die Linux-Distribution
Ubuntu in der Version 12.04 offiziell von Valve unterstützt wird. Zudem fällt das Spieleangebot unter Linux verglichen mit der Windows-Vielfalt erwartungsgemäß noch recht bescheiden aus:
40 Titel werden aktuell nativ von Steam unterstützt, darunter beispielsweise „Team Fortress 2“, „Trine2“ oder „Amnesia: The Dark Descent“.
Für Nutzer-Feedback zum Steam-Linux-Client will Valve im Übrigen nicht länger das bislang dafür verwendete Beta-Forum beanspruchen, sondern, wie das Unternehmen mitteilt, hat man dafür extra einen
Steam-for-Linux-Bereich beim Hosting-Dienst für webbasierte Projekte
GitHub eingerichtet.