Die Veröffentlichung der kostenlosen Office-Suite LibreOffice 3.5 bringt einige Neuerungen. Zu den interessantesten gehört die integrierte Grammatik-Check-Funktion. Allerdings darf man darunter nicht zu viel erwarten.
Denn einerseits ist diese Funktion bisher nur für die Sprachen Englisch, Ungarisch und Russisch standardmäßig verfügbar, andererseits werden natürlich bei weitem nicht alle grammatikalischen Fehler erkannt.
Die Funktion lässt sich über die Optionen-Schaltfläche der jeweiligen Wörterbücher im Extension-Manager einstellen - oder auch ganz deaktivieren. Man braucht also keine Angst haben, dass der individuelle Stil des Nutzers nun durch eine Maschine kontrolliert wird - und alles, was nicht in der Datenbank vorkommt, nun grün unterwellt wird. Im Gegenteil. Die Funktion macht einen sehr dezenten Eindruck und nervt in keiner Weise. Auch wenn alle Sub-Funktionen aktiviert sind. Wem das trotzdem noch zu viel an Kontrolle ist, der kann die Funktion auch beispielsweise so einstellen, dass nur auf Wortwiederholungen oder doppelte Leerzeichen zwischen den Wörtern aufmerksam gemacht wird.
Die anderen Neuerungen von LibreOffice 3.5 sind auf der
Homepage des Projekts aufgelistet.