Zwischen Sportwagen ala Ferrari und Porsche wurde gestern im Münchner Scene Club "Envy" Acer's jüngster und kleinster Sprössling, der Aspire One vorgestellt.
Wie schon bei den Gemstone Blue Modellen legte Acer auch beim One viel Wert auf eine eigenständige Designlinie. Dabei handelt es sich um eine Mischung aus Travelmate (Deckel) und Gemstone Blue (Seitenlinie). Die Arbeitsumgebung erinnert stark an den Eee PC von ASUS.
Erste qualitative Eindrücke fallen positiv aus. Das Chassis besitzt eine hohe Festigkeit, die Handballenauflage ist sehr stabil und ein Nachgeben der Tastatur suchten wir vergeblich. Anfangs wird es den Aspire One in zwei Farben geben. In der Trendfarbe schlechthin im Moment, weiß (seashell white) und in blau (sapphire blue). Im Spätsommer folgen golden brown und coral pink.
Acer's sogenanntes Netbook hat ein 8,9 Zoll Display mit einer maximalen Auflösung von 1024 x 600 Pixel. Anders als beim Eee PC werden Internetseiten in ihrer vollen Breite angezeigt. Nerviges scrollen entfällt.
Acer setzt wie Asus beim Eee PC auf eine speziell angepasste Linux Distribution (Version 8). Großen Wert legte man dabei auf eine einfache und verständliche Bedienung. So gibt es 4 große Anwendungsbereiche: Connect (z.B. Firefox Browser), Work (z.B. Textverarbeitung), Fun (z.B. Media Player) und Files (Dateiverwaltung).
Neben den speziellen Programmen wie One-Mail und dem One-Messenger, die bis zu 5 Accounts (u.a von MSN, Yahoo, AIM, Google Talk) händeln können, bietet Acer auch eine Updateplattform für das Linux-Betriebssystem.
Erstmals mit von der Partie ist der Intel Atom Prozessor N270 mit 1,6 GHz. Die Einkern-CPU basiert auf den 945GSE Chipsatz und ist optimiert für Geräte bis zu 10". Die im 45nm Verfahren gefertigte Atom-CPU hat eine TDP von 2,5 Watt und soll dadurch, je nach Akku (3 und 6 Zellen Akku), eine Laufzeit von 3-6 Stunden ermöglichen.
Unterstützung bekommt der Prozessor von 512 MByte Arbeitsspeicher, der Fest auf dem Mainboard verbaut ist. Erweitert kann der Speicher durch eine freie Speicherbank mit maximal 1 GByte. Daten finden auf der 8 GByte kleinen Flash-Festplatte platz. Besonderer Clou beim Aspire One sind die beiden SD-Kartenschächte, wobei einer als Festplattenerweiterung dient und der andere als Multi-Card-Reader. Wird der SD-Schacht mit einer Speicherkarte gefüttert weist das Linux-Betriebssystem den Speicher automatisch der Festplatte zu.
Neben den beiden Kartenschächten sind 3xUSB, 1xLAN und 2xAudio-Ports (Min-In, Audio-Out) an Bord. Kabellos lassen sich Daten über einen integrierten WLAN-Adapter (b,g) übertragen.
Kommen wir zum Kostenpunkt. Die im Juli erscheinende Linuxvariante mit 8 GByte Festplatte und 512 MByte Arbeitsspeicher wird ca. 329 Euro kosten. Im Spätsommer folgt eine leicht gepimpte Version mit größerer Festplatte und 1,5 GByte Arbeitsspeicher für knapp 400 Euro. Windows XP wird es dann ebenfalls als Betriebssystem geben.
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( 5 Antworten ) Zur Diskussion im Forum
Danke für diesen tollen Artikel! Aber ich hätte da eine für mich wichtige Frage:
Muss beim zusätzlichen Einbau eines 1GB DDR Speicher der ganze Acer zerlegt werden oder gibt es eine kleine Abdeckklappe wie beim EEE und anderen Laptops, wo der Hauptspeicher-Slot gut zugänglich ist?? Wäre Euch sehr Dankbar für eine Antwort!
LG
[QUOTE]werdet ihr das gerät testen? Im direkten vergleich zum alten und/oder neuen EEE-PC?[/QUOTE]
sobald er verfügbar ist werden wir den Aspire One testen :)