Ultrabooks sind im Jahr 2012 das große Thema der Computerbranche.
Intel forciert die Entwicklung dieser Geräteklasse massiv und auch
aktuelle Studien bescheinigen den flachen und leichten Notebooks eine goldene Zukunft. Dazu sinken die Preise nun für aktuelle Modelle. Somit scheint der Markt nach und nach einen der größten Kritikpunkte der Ultrabook-Generation zu korrigieren, nämlich die relativ hohen Anschaffungskosten. Viele Hersteller sehen im Verkaufspreis den entscheidenden Faktor um entschieden und aggressiv gegen die Apple-Konkurrenz und deren erfolgreiche Macbook-Air-Linie vorzugehen.
Ultrabook-Modelle, beispielsweise von Asus, Acer oder Samsung wurden erst vor kurzem im Preis reduziert. Laut der meist gut informierten Technik-Webseite Digitimes.com seien diese Preissenkungen auf den bevorstehenden Marktstart von Intels neuer Prozessoren-Generation Ivy Bridge zurückzuführen. Für April werden die ersten dieser Intel-CPUs erwartet und die Computerhersteller bereiten bereits neue Ultrabook-Modelle vor, die kurz nach dem Ivy-Bridge-Start auf den Markt kommen sollen, wie Digitimes.com berichtet.
Das Samsung Serie 5 Ultrabook ist derzeit bereits unter 750 Euro zu bekommen. Das Acer Aspire S3 mit Festplatte kostet knapp 700 Euro und auch leistungsstärkere Modelle wie das Asus Zenbook UX31 mit Core i7-2677M-Prozessor, das zum Marktstart noch rund 1.300 Euro kostete, wandert nun für etwa 1.100 Euro über die Ladentheke. Aber auch Hewlett Packard und Lenovo haben ihre Preise auf dem US-Markt um 20 bis 25 Prozent gesenkt, was auch zu günstigeren Geräten auf dem europäischen führen dürfte.
Aktuelle Angebote (08.02.2012):
Acer Aspire S3-951 (notebooksbilliger.de) -
699 Euro
Samsung Serie 5 530U3B (notebooksbilliger.de) -
799 Euro
Asus Zenbook UX31E-RY012V (notebook.de) -
1099 Euro
Lenovo IdeaPad U300s M6842GE (cyberport.de) -
999 Euro
Laut Digitimes soll diese Tendenz weiter ins Jahr hinein anhalten, da immer mehr Ultrabook-Modelle in den Handel gelangen. Das führt einerseits zu günstigeren Komponenten-Preisen für die Hersteller und andererseits drückt die stärker werdende Konkurrenzsituation am Markt die Verkaufspreise. Die Webseite rechnet folglich bereits im zweiten Quartal 2012 mit durchschnittlichen Ultrabook-Preisen von 699 bis 799 US-Dollar. Bisher liegt diese Marke bei etwa 1000 US-Dollar.
Ivy-Bridge-Ultrabooks werden vermutlich mit ihrem Erscheinen nicht derart günstig angeboten werden, sollten aber dank einer Leistungssteigerung von 15 Prozent gegenüber der aktuellen Geräte-Generation auch entsprechenden Mehrwert bieten. Der neue Herstellungsprozesses im 22-Nanometer-Verfahren ermöglicht laut Intel außerdem einen deutlich reduzierten Stromverbrauch der neuen CPUs, was zu längeren Akkulaufzeiten führen könnte. Dies hängt aber freilich überwiegend von der Komponentenwahl der Hersteller ab. Vermutlich im April werden wir exakte Details zu Notebooks mit Intels Ivy-Bridge-Prozessoren liefern können.