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Windows-Phones in 7 Ländern vor dem iPhone? - Welche Länder sind das?
von Johannes Schaller am Do, 28.03.2013 14:03 Uhr


Der Chef von Microsofts Public-Relations-Abteilung, Frank Shaw, machte kürzlich in einem TechNet-Blogeintrag ein paar Anmerkungen zu den jüngsten Entwicklungen in verschiedenen Produkt-Bereichen seines Unternehmens, unter anderem auch zum aktuellen Status des Windows-Phone-Betriebssystems. Besonders interessant daran war die Aussage Shaws, Windows-Phone-Geräte verkauften sich in sieben Ländern besser als Apples iPhone.


Leider erläutert Shaw dieses Statement nicht weiter, weshalb sich die Aussage zunächst nur schwer verifizieren ließ und es zudem offen blieb, welchen Märkte der Microsoft-Manager meint. Ein Reporter der New York Times hat sich daher daran gemacht, dem auf die Spur zu gehen und nähere Informationen zu erhalten.

Wie allgemein bekannt ist, tut sich Microsoft mit seinem Windows-Phone-Betriebssystem global gesehen nach wie vor schwer, Marktanteile von Apples iOS oder Googles Android zu erobern. Nichtsdestotrotz gibt es ein paar Regionen, in denen die Entwicklung etwas anderes verläuft, wie die New York Times bestätigen konnte. Laut den vorliegenden Informationen beruhen Shaws Angaben auf Zahlen der Marktanalysten von IDC. Diese besagen, die Auslieferungsmenge von Windows-Phones hätte jene des iPhones im vierten Quartal 2012 in folgenden sechs Märkten übertroffen: Argentinien, Indien, Polen, Russland, Südafrika und Ukraine. Das siebte „Land“, von dem der Microsoft-Mann sprach, soll in Wirklichkeit jedoch eine Gruppe von kleineren Staaten, darunter Kroatien, sein, die IDC zur Kategorie „restliches Mittel- und Ost-Europa“ zusammenfasst.

Auf Anfrage der New York Times machte das Marktforschungsunternehmen darüber hinaus ein paar ausführende Anmerkungen zu den ermittelten Absatzzahlen. Kevin Restivo von IDC gab zu verstehen, dass in drei der genannten Märkte, nämlich Ukraine, Südafrika und restliches Mittel- und Ost-Europa, nur jeweils etwa 100.000 Windows-Phone-Modelle im vierten Quartal des Vorjahres ausgeliefert worden seien und die Gesamtabsatzmenge an Smartphones in diesen Regionen somit also im Vergleich zum Weltmarkt gering ausfiele.

In einem Land wie Argentinien sei es außerdem ganz allgemein schwer, so Restivo, zuverlässige Angaben zur Auslieferungsmenge von Smartphones und damit den Marktanteilen unterschiedlicher Geräte zu machen, da hohe Steuersätze im Land zu regem Treiben auf dem Schwarzmarkt führten.

Link: Test des Nokia Lumia 920

Abschließend hält Restivo gegenüber der New York Times fest, Windows-Phones seien besonders in Teilen der Welt erfolgreich, in denen Nokia, der Premium-Partner Microsofts, schon immer eine starke Marktposition hatte. Hinzu komme, dass in vielen dieser Märkte eine geringe Nachfrage nach Apples iPhone auszumachen sei, da die Anschaffungskosten für die Menschen dort einfach zu hoch ausfielen.


Quelle:
 nytimes.com



 


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