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AMD erhebt Anklage gegen ehemalige Manager wegen Dokumentendiebstahls
von Johannes Schaller am Fr, 18.01.2013 17:10 Uhr


AMD hat eine Klage gegen vier frühere, hochrangige Mitarbeiter eingereicht, die jetzt allesamt beim Konkurrenten Nvidia beschäftigt sind. Das berichtete kürzlich Arstechnica unter Berufung auf den Branchendienst ZDNet. Den Ex-AMD-Managern wird vorgeworfen, geheime Firmendokumente kurz vor ihrem Ausscheiden aus dem Unternehmen gestohlen und außerdem, nach dem Wechsel zu Nvidia, AMD-Angestellte abgeworben zu haben.


Die in der Chip-Branche wohl bekannteste Persönlichkeit, welche AMD in seiner Klageschrift beschuldigt, ist Robert Feldstein, der bei seinem früheren Arbeitgeber die Rolle des „vice president of strategic development“ innehatte. ZDNet schreibt, Feldstein habe vor seinem Abgang zu Nvidia noch entscheidend dazu beigetragen, dass in den neuen Spielekonsolen der großen drei Hersteller AMD-Hardware zum Einsatz komme, was Nintendos Wii U, aber auch die kommende Microsoft-Xbox- und Sony-Playstation-Generation mit einschließe.

Darüber hinaus klagt AMD die vormaligen Manager Richard Hagen, Manoo Desai und Nicolas Kociuk an. Zusammen sollen die genannten vier Personen unerlaubt über 100.000 vertrauliche Dateien von AMDs Servern auf externe Festplatten gespeichert haben, bevor sie den Chip-Hersteller verließen.

Feldstein und Hagen wirft AMD laut ZDNet-Bericht des Weiteren vor, in ihrer Funktion als Neu-Nvidia-Angestellte Herrn Desai, entgegen getroffener Absprachen, abgeworben zu haben. Manoo Desai wiederum sei für die Rekrutierung von Herrn Kociuk und möglicherweise weiteren AMD-Mitarbeiter verantwortlich gewesen.

Darüber hinaus hätten Desai und Kociuk versucht an AMD-Geschäftsgeheimnisse zu gelangen, wie es bei Arstechnica heißt. Dafür sollen sie sich laut AMD Zugang zu gesicherten Computern verschafft haben, für die sie eigentlich keine Zugangsberechtigung hatten.

AMD gibt an, die Computer der vormaligen Angestellten untersucht, mögliche Spuren analysiert und Beweise gesichert zu haben, so der ZDNet-Artikel.

Der Chip-Spezialist beantragte vor Gericht eine einstweilige Verfügung, in der Hoffnung die Dokumente zurückzuerhalten, die die Beschuldigten entwendet haben sollen. Feldstein, Desai und Kociuk wurden außerdem angewiesen, all ihre persönlichen Computer unangetastet zu belassen und sie Ermittlern zur Untersuchung bereitzustellen. Hagen hingegen wurde nur aufgefordert auf künftige Abwerbeversuche von AMD-Personal zu verzichten.


Quelle:
 arstechnica.com
 zdnet.com



 


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