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Bloomberg: Lenovo an Übernahme von Blackberry-Hersteller RIM interessiert
von Johannes Schaller am Fr, 25.01.2013 18:04 Uhr


Im Hinblick auf die schwächelnden Absatzzahlen im PC-Geschäft sieht sich auch der aktuell zweitgrößte PC-Hersteller Lenovo nach Expansionsmöglichkeiten um. Wenig überraschend steht dabei der boomende Smartphone-Sektor im Fokus. Gegenüber Bloomberg sagte der Finanzchef des chinesischen Unternehmens, Wong Wai Ming, Lenovo prüfe derzeit eine Reihe von Möglichkeiten, darunter auch die Übernahme eines anderen Unternehmens oder strategische Partnerschaften, um seine Position im Mobilgeräte-Markt auszubauen. Einer der Übernahmekandidaten ist laut Mings Aussagen der amerikanische Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM).


RIM, dessen Blackberry-Geräte bis vor wenigen Jahren den Markt für Business-Mobiltelefone dominierten, musste angesichts des Siegeszuges von Unternehmen wie Apple, Google oder Samsung im Smartphone-Geschäft empfindliche Verluste hinnehmen und ist heute nur noch von geringer Marktrelevanz. Der Hersteller setzt nun alle Hoffnung auf sein kommendes Mobil-Betriebssystem Blackberry 10 inklusive passenden Geräten. Laut Expertenmeinung könnte RIM jedoch, unabhängig von Erfolg oder nicht Erfolg des Betriebssystems, in naher Zukunft seine Hardware-Sparte verkaufen wollen.

Diese Einschätzung deckt sich auch mit dem, was RIM-CEO Torsten Heins laut Bloomberg-Artikel kürzlich äußerte: RIM konzentriere sich derzeit auf die Fertigstellung von Blackberry 10, prüfe aber zugleich alle strategischen Optionen, zu denen auch ein Verkauf der Hardware-Abteilung gehöre.

Für Lenovo könnte eine Übernahme von RIMs Hardware-Fertigung besonders interessant sein, um die eigene Position vor allem am Smartphone-Markt in den USA und Westeuropa zu stärken. Im Gegensatz zum chinesischen Markt ist die Präsenz des Herstellers in diesen Regionen bislang nicht der Rede wert.

Im Bericht von Bloomberg attestiert der Marktanalyst Jean-Louis Lafayeedney von JI Asia Lenovo schließlich auch gute Chancen, sich künftig als wichtiger Player im internationalen Mobilgeräte-Geschäft zu etablieren. Er glaubt, das chinesische Unternehmen könne hierbei von seiner Bedeutung und Erfahrung als PC-Hersteller profitieren.


Quelle:
 bloomberg.com



 


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