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Nokia-Chef Elop schwört Windows Phone die Treue und übt Kritik an Android
von Johannes Schaller am Sa, 26.01.2013 23:20 Uhr


Auf einer Pressekonferenz im Rahmen der Bekanntgabe von Nokias Geschäftsergebnis für das 4. Quartal sowie das Gesamtjahr 2012, hat sich der CEO des Mobilfunk-Spezialisten, Stephen Elop, zu Googles Android-Betriebssystem geäußert. Elop sagte, Googles Betriebssystem sei lange nicht so offen, wie es das Unternehmen gerne darstellt und könnte zukünftig eventuell noch mehr zum geschlossenen System werden. Erste Anzeichen dafür sollen jüngste Entwicklungen im Google-Lager bereits liefern. Deutlicher wurde der Nokia-CEO in seinen Ausführungen zwar nicht, aber The Verge geht davon aus, dass er damit entweder auf das Nexus-Programm oder aber auf die Entscheidung Googles anspielte, nicht länger Microsofts Exchange-ActiveSync-Protokoll unterstützen zu wollen.


Sowohl auf iOS-Geräten, wie auch Windows-Phones konnten Nutzer das Microsoft-Protokoll verwenden, um E-Mails ihres Gmail-Kontos abzurufen. Auf dem iPhone und iPad steht alternativ zumindest eine native Gmail-App von Google bereit, aber für Windows Phone 7 und 8 gibt es so ein Angebot nicht.

Außerdem kritisierte Elop, zumindest zwischen den Zeilen, die Fragmentierung der Android-Plattform, die nach seiner Auffassung weiter zunehme. Nokia wolle sich nicht auf ein Betriebssystem einlassen, das auf Kosten der Benutzerfreundlichkeit erst vom Hersteller angepasst werden müsse. Die Finnen werden daher weiterhin auf Windows Phone im High-End-Smartphone-Segment setzen sowie auf S40 für die günstigeren Geräte der Asha-Serie, wie Techcrunch berichtet. Der Nokia-Chef ist sich zudem sicher, dass Windows-Phones künftig mit Android-Modellen sowohl bei der Ausstattung, als auch in Sachen Preis konkurrieren können, jedenfalls in der Oberklasse.

Link: Test des Nokia Lumia 920

Laut Techcrunch kursierte zuletzt ein Bericht, wonach sich Nokia in Bezug auf Android alle Optionen offen lassen wolle, was natürlich nicht unlogisch erscheint. In Anbetracht der jüngsten Aussagen von Elop, dürften solche Überlegungen allerdings mittelfristig nur von sehr geringer Bedeutung sein.

Nokia hat im 4. Quartal 2012 nach eigenen Angaben 4,4 Millionen Lumia-Smartphones verkauft. Der Umsatz des Unternehmens sank zwar von 10 Milliarden Euro im entsprechenden Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 8 Milliarden Euro, doch konnte ein Gewinn in Höhe von 635 Millionen Euro erwirtschaftet werden, was rund 150 Millionen Euro über der Summe des vierten Quartals 2011 liegt.

Dieser Gewinn half dabei, die Gesamtbilanz für 2012 zumindest nicht mit roten Zahlen abzuschließen: Der finnische Hersteller machte im letzten Jahr einen Umsatz in Höhe von 30,2 Milliarden Euro, was den 38,7 Milliarden Euro im Jahr 2011 gegenüber steht. Der Jahresgewinn schrumpfte beträchtlich zusammen. Konnten 2011 noch 1,8 Milliarden Euro Gewinn verbucht werden, waren es 2012 nur noch 126 Millionen Euro.


Quelle:
 theverge.com
 techcrunch.com



 


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