Die Kollegen von Krawall.de blicken zusammen mit dem passionierten Zocker und plastischen Chirurgen in Personalunion, Herrn Dr. Scholz, hinter die digitalen Frauenbilder und analysieren mit ihm diverse weibliche Spielecharaktere.
Die erste Schönheit auf der Liste ist Lara Croft aus der Action-Adventure-Serie "Tomb Raider". Laut Dr. Scholz sei sie
"die Karikatur der Weiblichkeit: Extrem dünne Taille, große Brüste und großes Becken. Dieser Körper soll eigentlich nur eines zum Ausdruck bringen: Ich bin feminin und trotzdem stark."
Weiterhin nimmt er die drahtige Faith aus dem Parcours-Jump'n Run "Mirror's Edge" aufs Korn. Sie entspreche dem, was Dr. Scholz am liebsten in einem Spiel sehen würde:
"Wenn ich mir was wünschen dürfte, dann würde ich mich darüber freuen, wenn die Frauen in Spielen so aussehen, wie diese Frau. [...]Ganz normale Proportionen[...]. Es ist mir schon klar, dass Spiele ja auch als eine Flucht aus der Realität angelegt sind.[...] Ich frage mich nur, ob man dieses „Ausklinken“ unbedingt in einem völlig überzeichneten Körper erleben muss."
Er schließt nach weiteren, ausführlichen Analysen:
"Ich wünschte mir mehr „Mut zur Hässlichkeit“. Es wäre toll, wenn die Designer sich mehr am echten Leben orientieren würden."
Eine durchaus erstrebenswerte Entwicklung, wie wir finden.