Wer sich Videos an seinem Notebook anschaut ist selber schuld. Wenn im Wohnzimmer der 42-Zoll LCD Fernseher steht, stellt sich schnell die Frage: Wie bekomme ich meine
Video-Clips von der Festplatte auf den Breitbild-Screen?
Erste Lösung: Laptop per HDMI-Kabel anschließen. Wer keinen modernen LCD besitzt, der muss sich mit VGA-to-SCART/Komponente etc. Lösungen herumschlagen. Nachteil der direkten PC-To-TV Verbindung: der Laptop steht im Wohnzimmer, kann zeitgleich nicht zum Arbeiten genutzt werden und hat (meist) keine Fernbedienung.
Zweite Lösung: Media Player mit internem oder externem Speicher. Diese Hardware kommt als mehr oder minder kleine Box daher. Diese schließt der Nutzer per
Komponente, S-Video, HDMI etc. an seinen (LCD)-Fernseher. Durch die vielfältigen Möglichkeiten der Verbindung kommen auch alte Röhren-TVs nicht zu kurz.
Die Redaktion hat den
Full-HD-Fernseher aufgebaut und daran
sechs Media Player von 65 bis 195 Euro ausprobiert. Wir prüfen Handhabung, Menüführung und natürlich das Abspielen von Media-Dateien (Video, Audio, Fotos).
Wir werden nicht jedes erdenkliche Format / Codec ausprobieren, wohl aber die gängigsten von MPEG4 bis JPG. Auch der Funktionsumfang der Geräte steht nicht im Fokus dieses Tests. Es geht vielmehr darum, ob ein Kunde das Gerät
unkompliziert in Betrieb setzen kann.
Stressfrei Media-Daten genießen, das ist die Devise.
Video-Dateien liegen heute in den unterschiedlichsten Formaten vor. Diese sind im ersten Schritt an den
Dateiendungen erkennbar. Endungen wie .mpg, .divx oder .wmv gehören zu den Üblichsten. Video-Formate und Codecs sind eine kleine Wissenschaft für sich. So kann eine .mpg-Datei per MPEG-1 oder ein MPEG-2 codiert sein.
Folgende Tabelle zeigt die
Format-Fähigkeiten der sechs Media Player dieses Tests (nach Datenblatt).