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PRAXIS Mobile DSL-Flatrates im Test
Überall Online: Mobiles Internet mit UMTS
von Annegret Seufert am Do, 03.12.2009 17:10 Uhr


Was ist UMTS? Wie funktioniert es?
Die Abkürzung UMTS stammt von „Universal Mobile Telecommunications System“. Dies ist das Übertragungsverfahren der mobilen Datenkommunikation. UMTS schafft die technische Grundlage für die Übermittlung großer Datenmengen. Inzwischen ist es möglich bis zu 7,2 Mbit/s zu übertragen. Wenn der alte Standard GSM eine Minute für eine Übertragung benötigt hat, schafft es das UMTS in 1,6 Sekunden.



Die UMTS-Technologie verfügt über mehrere Dienste. Dazu gehören Audio und Videotelefonie, Chat, Internet, Nachrichten und Navigation.



Es ist wie bei der Post:
Es wird der Empfänger der Daten angegeben und dann kümmert sich der Absender nicht mehr darum, wie die Daten zum Empfänger gelangen. Wir erklären was dahinter steckt. Die Daten werden per Funkwellen übertragen. Die Wellen sind hochfrequent und elektromagnetisch. Sie dienen als Träger und sind das Fortbewegungsmittel. Die Datensignale werden digitalisiert und in Funksignale umgewandelt. Die Frequenzen von UMTS liegen über denen der Mobilfunkfrequenzen, um Fehler zu vermeiden. Die Funknetze sind in Waben angelegt. Dies soll es ermöglichen überall erreichbar zu sein.


Jede Funkzelle verfügt über eine Sende- und Empfangsstation. Die Netze sind so angelegt, dass alles im Duplex-Verfahren gemanagt werden kann. Das heißt, die Geräte können Daten gleichzeitig versenden und empfangen.

Wenn eine dieser Zellen überladen ist, muss jeder Teilnehmer mit einer geringen Geschwindigkeit surfen. Das ist vergleichbar mit Straßen. Wenn eine Straße frei ist, kann man schneller fahren und muss nicht unbedingt auf andere achten. Sind allerdings viele auf der Straße unterwegs, kommt man nur langsamer voran und teilweise kommt die Fahrt richtig ins Stocken. Je mehr Teilnehmer im Netz aktiv sind, desto langsamer wird die Übertragungsgeschwindigkeit.

Positiv ist allerdings, sobald einem Nutzer zu wenig Bandbreite zur Verfügung steht, wird die Funkzelle automatisch gewechselt. Die ursprüngliche Funkzelle leitet das Funksignal an die nächste Funkzelle weiter, die dann das Signal übernimmt und dann dort die Daten weiter bearbeitet.

Welche Arten von UMTS gibt es?
UMTS ist auf dem Vormarsch. Vor einigen Jahren war es nur wenigen Menschen vorbehalten, da es sehr teuer war. Nun schreitet der Ausbau der Technik weiter voran. Zudem bringen die oft günstigen Tarife eine schnelle Verbreitung des mobilen Internets. Immer und überall mit Breitband online. Für viele ist das schon Normalität. Um die UMTS-Funktion nutzen zu können, benötigt der Nutzer ein Handy oder ein UMTS-Modem.

Eine der Surf-Möglichkeiten ist das Handy. Inzwischen zählen Europa und Asien zu den größten Märkten für mobiles Internet. Einen Nachteil bieten die kleinen Handys allerdings. Die Bildschirme sind sehr klein und umständlich zu bedienen. Allerdings wurde für dieses Problem schon eine Lösung gefunden: Smartphones. Dies sind Telefone mit einem auf Windows basierenden oder ähnlichen Betriebssystem. Dies erlaubt, mit Einschränkungen, Anwendungen wie auf einem PC.

Eine weitere Möglichkeit bieten die UMTS-Sticks. Die Sticks sind mit einer UMTS-Zugangshardware ausgestattet, die es ermöglicht mit einer Sim-Karte des Mobilfunkanbieters überall Online gehen zu können. Die Einrichtung eines solchen Sticks ist sehr einfach. Nur Einstecken, die Hardware installieren und los geht es.

Manche Notebooks haben einen Sim-Karten Slot. In diese Notebooks ist ein UMTS-oder ein HSDPA-Modem eingebaut, daher entfällt der UMTS-Stick. Es muss lediglich eine Sim Karte in das Modul gesteckt werden. Meistens haben Netbooks ein solches Modul, bei normalen Notebooks finden wir so etwas bisher nur in der gehobenen Preisklasse, ab ca. 800 Euro.

Es gibt noch eine weitere Möglichkeit, diese ist aber hauptsächlich für den stationären Betrieb geeignet. Die UMTS-Box - auch UMTS-Router genannt - vernetzt mehrere Rechner über einen UMTS-Zugang. Dies bietet sich besonders für Zuhause an. Der Vorteil gegenüber UMTS-Sticks ist, dass der Empfang dank besseren Antennen höher ist. Zusätzlich ist die Firewall zwischen dem PC und dem Internet sicherer, dafür ist die Einrichtung etwas komplizierter.

Für Nutzer, die oft Umziehen, bringt so eine Box einen enormen Vorteil, da das Internet nicht neu eingerichtet werden muss. Auch in Gegenden, wo DSL noch nicht möglich ist, bringt der UMTS-Router Vorteile.





 


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Kommentare zum Artikel ( 10 Antworten )
Zur Diskussion im Forum

Überall Online Mobiles Internet mit UMTS
von Mak_Slacle am Di, 07.12.2010 06:26 Uhr

Klingt sehr gut, aber bissl merkwürdig. Mit der Bandbreite
scheint es ja LTE zu sein, aber die bieten eigentlich nicht
soviel Traffic und auch nicht soviel garantierte
Geschwindigkeit. Gibts bei dir kein Fernsehen per
Kabelanbieter? Weil die bieten auch Internet über ihre
Leitungen an, bei uns sind bis zu 128 Mbit möglich für 80 Euro
im Monat.
AW: Überall Online: Mobiles Internet mit UMTS
von oBi am Mi, 24.02.2010 14:06 Uhr

Uns ist leider kein Anbieter bekannt. Die 5 GByte Grenze gibt
es glauben wir bei allen Anbietern. Das scheint auch logisch.
Denn die UMTS Nutzung ist für die Anbieter teurer als normales
Internet aus der Telefondose. Und damit kein Nutzungsverhalten
wie bei DSL entsteht wie permantes Laden etc. und die Kosten
für die Anbieter im Verhältnis bleiben gibt es diese Grenze.
AW: Überall Online: Mobiles Internet mit UMTS
von maria33 am Mi, 24.02.2010 10:16 Uhr

ich bin momentan auf der Suche nach einer günstigen und echten
UMTS Internet Flatrate. Wenn man sich die meisten Anbieter wie
Fonic, 1und1 usw. anschaut, dann wird ja meistens darauf
hingewiesen, dass nach einer gewissen Nutzung die
Geschwindigkeit von UMTS auf GPRS runtergefahren wird. Daher
meine Frage. Gibt es "echte" UMTS Flatrate Anbieter ohne
Begrenzung der...

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