Klar das Handy-
Flaggschiff aus dem Hause Samsung. Der Funktionsumfang ist
riesig - genau wie das
3,2-Zoll große Touchscreen mit einer Auflösung von
240 x 400 Bildpunkten.
Damit ist das Display etwas kleiner als beim
iPhone 3G (3,5 Zoll), aber größer gegenüber dem
HTC Touch Diamond (2,8 Zoll). Die Metall-Optik wirkt
sehr edel und
hochwertig. An der Verarbeitung gibt es wenig auszusetzen.
Lediglich der Verschluss des Samsung-Ports wirkt nicht ganz so hochwertig.
Unpraktisch ist die Unterbringung des Digitizers (Eingabestift). Er wird nicht wie üblicherweise im Handy untergebracht sondern
baumelt separat am Gerät. Unfreiwillige
Kratzer sind damit vorprogrammiert.
Ganz verzichten lässt sich auf den Digitizer nicht. Beim Schreiben von Texten im Hochformat treffen User nicht immer die gewollten Buchstaben. Im Querformat sind die virtuellen Tasten deutlich
größer, aber das Textfeld sehr
klein. Insgesamt kommt das Samsung i900 nicht an die einfache Bedienung eines iPhone heran, was teilweise auch an der etwas
umständlichen Menüführung liegt.
In Sachen
Funktionen steckt das i900 den Konkurrenten iPhone in die Tasche. Business-Anwender kommen mit den Windows Mobile Programmen OneNote, PowerPoint, Word und Excel auf ihre Kosten. Zudem kann der so genannte
Smart-Reader Visitenkarten einlesen. Ganz einwandfrei funktioniert die Umwandlung in Text allerdings nicht. So wurden Namen und E-Mail-Adressen
nicht fehlerfrei angezeigt. Telefonnummern auf einer Visitenkarten erkennt die Software aber problemlos.
Für Unterhaltung ist beim Samsung i900 ebenfalls gesorgt. User können Videos (integrierte divX und Xvid Unterstützung) und Audio-Dateien mit dem Windows Media Player 10 oder Samsungs
Touch-Player abspielen. Ein integrierter
Radio-Empfänger ist ebenfalls mit von der Partie. Die mitgelieferten
In-Ear-Kopfhörer bieten zudem einen exzellenten Klang.
Alle Daten finden auf insgesamt
8 GByte Flashspeicher Platz. Wem das nicht reicht, der kann per
MicroSD-Karte auf bis zu
16 GByte aufstocken.
Die integrierte
5 Megapixel Kamera zeichnet sich durch
qualitativ hochwertige Bilder aus. Zudem wartet sie mit allerlei Features auf - wie Bildstabilisator, Autofokus, Blitz, Gesichts- / Lächel-Erkennung - und hat ein dutzend Szenenmodi.
Immer auf dem richtigen Weg bleiben Nutzer mit der
Navi-Software Route 66, durch die das i900 zum Navigationsgerät umfunktioniert wird. Eine passende
Halterung fürs Auto gibt es gleich mit dazu.
Fazit:
Es gibt derzeit kaum ein Mobiltelefon mit einem solchen
Funktionsumfang. User bekommen die volle Business- und Multimedia-Anwendungspallete, inklusive Navigationssoftware. Die Ausstattung ist
umfangreich und die integrierte 5 Megapixel-Kamera
tadellos.
Weniger gelungen sind die
Unterbringung des Digitizers, ohne den manche Eingaben ungenau sind, und die etwas
träge Eingabe über das Touchscreen. Alles in Allem ist das i900 ein
edles, gut verarbeitetes Handy und sicherlich der stärkste iPhone Konkurrent.
Gegenüber dem Apple-Pendant ist der Preis allerdings deutlich attraktiver. Unser Testmodell Samsung Omnia i900 gibt es bereits für
490 Euro.
Spezifikationen
- 3,2“ TFT – 65.000 Farben (240x400 Pixel)
- SMS, E-Mail, MMS, Radio, Video- & Musikplayer
- 5-Megapixel Kamera & Frontkamera
- 8 GByte Speicher + 8 GByte microSD Erweiterung
- Bluetooth, GPS, UMTS, USB, WLAN
- Windows Mobile 6.1 Professional
- Zubehör: KFZ-Halterung
Weitere Handys:
Apple iPhone 3G
HTC P3700 Touch Diamond
LG Secret KF750
Nokia E71 white steel
Nokia 6300
Sony Ericsson W890i
Sony Ericsson C902