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PRAXIS Acer K10 DLP/LED
Mobiler LED-Beamer von Acer
von Robert Tischer am Di, 07.04.2009 12:38 Uhr


Der K10 LED Projektor ist für den mobilen Anwender konzipiert. Die Abmessungen des Acer Beamers betragen (BxHxT) 13 x 5,6 x 12,5 Zentimeter. Es ist damit nur knapp größer als das zugehörige Netzteil. Das Gewicht beträgt nur 566g (plus 604g Netzteil).

Acer K10
Bild: Notebookjournal/RT
Acer K10: Klein & handlich

Der vor kurzem getestete Dell M1095 LED Beamer wiegt 200g weniger, schafft aber keine Auflösung von mehr als 800 x 600 Pixel. Hier kann der K10 von Acer punkten. Bis zu 1440 x 900 Pixel (WXGA+ Auflösung) schaffen die LED’s auf die Wand zu projizieren.

Die Helligkeit ist auf der Seite des Acer K10. Mit 100 ANSI Lumen ist der Acer K10 doppelt so hell wie der Dell M1095. Hier müssen wir der Herstellerangabe vertrauen, denn unsere Messgeräte sind nicht dafür ausgelegt. Unser Testredakteur des Dell M1095 kann einer helleren Wandprojektion des Acer K10 zustimmen.

Dennoch ist die Helligkeit beider Beamer nicht mit Technologien herkömmlicher Projektoren (Glühlampen) vergleichbar. Es scheint es gilt immer noch die Regel, je größer der Beamer, desto heller das Bild.

Acer K10
Bild: Notebookjournal/RT
Acer K10: intergrierte Trapezkorrektur leidet unter mangelnder Schärfe im
Verlauf des Bildes

Die Bildqualität ist für Diapräsentationen und Filmwiedergabe weniger geeignet. Farben sind zu satt und wirken daher unnatürlich. Kurz: die Farben sind zu kontrastreich. Mit einem Überschuss an Blau lässt sich ein künstlicher ‚Overdrive‘ der Farben erkennen.

Ergonomie
Acer K10: Der Lüfter: Klein, schnell, laut
Bild: Notebookjournal/RT
Acer K10: Der
Lüfter: Klein,
schnell, laut
Der Vorteil der LED-Technik ist die lange Lebensdauer der Lampe. Acer gibt bis zu 20.000 Stunden Betriebszeit an. Die Erwartung des Testers war, dass die stromsparendere LED-Lampentechnik (ca. 58 Watt) auch gleichzeitig mit einem leiseren Lüfter auskommt.

Leider ist aufgrund des kleinen Gehäuses der Lüfter sehr klein ausgefallen. Um dennoch einen akzeptablen Luftdurchsatz zu erreichen, muss die Kühlung laut aufdrehen. Dabei ist der Acer K10 lauter als die meisten Notebooks unter Last. Im Office-Betrieb sind so gut wie alle Notebooks deutlich leiser. Bei bis zu 39 dB muss der Referent seine Stimme weit heben, um gegen den Beamer anzukommen.

Dabei sollte der Referent auf Videopräsentationen verzichten. Die Bildwiederholrate ist subjektiv gesehen, zu langsam. Auch bei dem heimischen Videoabend können die Ruckler, neben der Lautstärke, als störend empfunden werden.

Acer K10: riesiges und schweres Netzteil
Bild: Notebookjournal/RT
Acer K10: mit riesigem und schwerem Netzteil gesegnet


Fazit: Wenig Media viel Mobilität
Acer K10: Anschlüsse
Bild: Notebookjournal/RT
Acer K10: Anschlüsse
Ein multimedialer Einsatz ist mit dem Acer K10 nur bedingt möglich. Für Vorträge mit Präsentationen in Universitäten oder großen Bürokomplexen ist der Beamer besser geeignet. Aufgrund des geringen Gewichts lässt er sich leicht durch die Etagen bewegen und ist schnell betriebsbereit.

Zum Preis ab 390 Euro ist der K10 erhältlich und bietet dafür langlebige Mobilität im Sektor der sonst so schwergängigen und meist zum Stand verurteilten Projektoren.


Auf der nächsten Seite: Konfiguration Acer K10 DLP/LED


 


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